Konjunktur in Sachsen 2011 – Umsatz steigt

Mit Abstand umsatzstärkster Wirtschaftszweig war erneut die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. +++

Von Januar bis Oktober 2011 wurden in der Industrie1) 44,3 Milliarden € Gesamtumsatz erwirtschaftet. Gegenüber den ersten zehn Monaten 2010 stand damit ein Plus von 13,5 Prozent zu Buche. Mit Abstand umsatzstärkster Wirtschaftszweig war erneut die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Verglichen mit 2010 konnte der Umsatz um 13,6 Prozent auf 12,2 Milliarden € gesteigert werden. Der Maschinenbau, mit 5,0 Milliarden € zweitstärkste Branche, wies ein Wachstum von 24,6 Prozent auf.

Im Bauhauptgewerbe2) wurde im Vergleich der Umsatzergebnisse der ersten zehn Monate 2011 und 2010 eine ähnlich hohe Zuwachsrate wie in der Industrie erreicht. Hier lag ein Anstieg um 13,3 Prozent auf 3,3 Milliarden € vor.

Auch im Einzelhandel konnte im Zeitraum Januar bis Oktober 2011 mehr als ein Jahr zuvor umgesetzt werden. Nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, betrug der Zuwachs 3,0 Prozent. Real, also unter Ausschaltung von Preisveränderungen, war es ein Plus von 1,5 Prozent.

Die Ausfuhr aus Sachsen erreichte von Januar bis Oktober 2011 einen Gesamtwert von 24,1 Milliarden €, die Einfuhr belief sich auf 16,7 Milliarden €. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum erhöhte sich die Ausfuhr damit um 17,9 Prozent und die Einfuhr um 23,8 Prozent.

Die Arbeitslosenquote (Basis: alle zivilen Erwerbspersonen) lag 2011 im Mittel bei 10,6 Prozent (2010: 11,8 Prozent). Der Verbraucherpreisindex ist im Jahresdurchschnitt 2011 gegenüber dem Vorjahreswert um 2,3 Prozent gestiegen (2010: 1,2 Prozent).

Quelle: STATISTISCHES LANDESAMT DES FREISTAATES SACHSEN

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