Konjunkturpaket II: Universitäten erhalten Löwenanteil

Die Landesregierung wird den Löwenanteil der Landesmittel aus dem Konjunkturpaket II, die für landeseigene Projekte reserviert sind, in die sächsischen Universitäten und Hochschulen, die Forschungsinfrastruktur und die Geräteausstattung investieren.

Das gab Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich heute in Dresden bekannt. Rund 100 Millionen Euro stehen dafür bereit. „Ich habe bereits in den Verhandlungen mit dem Bund darauf gedrungen, dass das gesamte Konjunkturpaket II zu Zweidritteln in die Bildung fließt. Sachsens Zukunft wird wesentlich davon abhängen, dass es uns gelingt, auch weiterhin mit Innovationen zu punkten und mit gut ausgebildetem Fachkräftenachwuchs die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu stärken. Deshalb ist es konsequent, dass auch die Landesmittel dieser Prioritätensetzung folgen: Ich habe daher entschieden, dass auch für die Mittel des Konjunkturpaktes II, über die das Land verfügen wird, gilt: Vorfahrt für die Bildung“ so der Ministerpräsident. Sachsens Hochschulen seien die Denk- und Talentschmieden des Landes.

Ministerpräsident Tillich: „Der Freistaat hat die klare Zielsetzung, unsere Spitzenposition in der ostdeutschen Hochschullandschaft weiter auszubauen, damit wir in der nächsten Runde des nationalen Spitzenuni-Wettbewerbs beste Ausgangspositionen haben, künftig auch in Sachsen eine Spitzenuniversität zu haben. Nirgendwo ist das zusätzliche Geld des Konjunkturpaktes II daher besser aufgehoben als in unseren Universtitäten und Hochschulen.“Insbesondere müsse es darum gehen, mit dem Geld die Anziehungskraft der sächsischen Hochschullandschaft zu erhöhen.
 
„Wir wollen unserer Universitäten und Hochschulen für jetzige wie für künftige Studenten aus Sachsen und aus anderen Bundesländern noch attraktiver machen, damit sich noch mehr junge Leute für ein Studium in Sachsen entscheiden. Zur Attraktivität des Hochschulstandorts gehört nicht nur, dass unsere Universitäten und Hochschulen in Schuss sind, sondern beispielsweise auch die Studentenwohnheime, Mensen und der Hochschulsport“ so Tillich.

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