Konjunkturpaket II – Verwendung in Chemnitz

Die Nation stöhnt unter der Wirtschafts-und Finanzkrise, die mittlerweile nahezu jeden Bereich der Wirtschaft erreicht hat.

Die Bundesregierung will mit dem Konjunkturpaket II dieser Krise entgegenwirken und damit auch Zukunftsinvestitionen der Kommunen und Länder unterstützen.

Auf einen Teil dieser Finanzspritze kann sich dabei auch Chemnitz freuen.

Der Stadtrat muss nun entscheiden, wofür das Geld verwendet werden soll.
Das tut er seit Mittwochnachmittag, 15.00 Uhr. Dabei haben die Stadträte in ihrer Sondersitzung alle Hände voll zu tun, denn es geht um rund 30 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II. Hinzu kommt noch ein kommunaler Eigenanteil von etwa 7,4 Millionen Euro, den die Stadt beisteuern muss. Das Geld soll in den kommenden zwei Jahren zusätzlich in Chemnitz investiert werden um damit die regionale Wirtschaft anzukurbeln.

Interview Katja Uhlemann – Pressesprecherin Stadt Chemnitz

Der Stadtrat muss nun sehr sorgfältig abwägen, welche Maßnahmen von den Geldern profitieren dürfen. Nach Vorschlägen der Stadt soll ein Großteil des Geldes dabei in Kitas und Schulen fließen.

Es gibt jedoch auch Projekte zum Beispiel zu Schallschutzmaßnahmen entlang der Leipziger Straße oder den Bau eines Großfeld-Kunstrasenplatzes im Sportforum. Die Entscheidung welche und vieviele Projekte es letztendlich sein werden, wird nicht einfach sein und wird sich auch nach der schnellen Umsetzung richten. Denn geht es nach dem Bund soll die Hälfte des Geldes, also rund 18 Millionen Euro, noch in diesem Jahr für die Umsetzung der ersten Projekte ausgegeben werden.

Bis dahin ist die Abstimmung des Stadtrates heute jedoch nicht der letzte Schritt.

Interview Katja Uhlemann – Pressesprecherin Stadt Chemnitz

Ein kritischer Punkt also der nach wie vor bleibt, denn egal wie sich der Stadtrat am Mittwoch entscheidet, es wird noch etwa drei Monate dauern bis das Geld tatsächlich da ist.

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