Kontrolle: Von sieben LKWs wurden sechs stillgelegt

A 14. Am Wochenende haben Beamte des Autobahnpolizeirevieres sieben Fahrzeuge kontrolliert. Davon wurde sechs LKWs die Weiterfahrt untersagt. Lesen Sie hier die Mängelliste der einzelnen Trucks:

1. Beim Fahrer eines tschechischen LKW Mercedes fiel den Beamten ein erheblicher Verstoß gegen die Lenk- und Ruhezeiten auf. Der LKW hatte Plastikfässer mit Wasserstoffperoxid und organischen Peroxiden (schnell brennbar) geladen, so die Polizei. Die Landungssicherung war mehr als mangelhaft.

2. Ca. 14 Tonnen Material, die zur Herstellung von Batterien gedacht waren hatte der Fahrer eines tschechischen LKW Iveco geladen. Das Material war laut Polizei in Pappkartons verstaut. Der Planen-LKW war für diese Art des Transporters nicht geeignet.

3. Ein slowakischer LKW DAF, ebenfalls mit Planenauflieger transportierte ca. 24 Tonnen Alublöcke und Barrenformen, so die ermittelnden Polizeibeamten. Die Barren waren mit 12 Gurten gesichert, die teilweise eingerissen bzw. schon zusammengeknotet waren.

4.Wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Sonntagsfahrverbot wurde ein polnischer LKW kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug mit ca. 30 Prozent überladen war.

5. Ein polnischer LKW, mit holländischem Fahrer, verstieß ebenfalls gegen das Sonntagsfahrverbot. Er hatte in loser Stapelung Gehwegplatten und Kanister mit Öl und Diesel auf der Ladefläche gelagert, so die Polizei. Die geforderten Antirutschmatten fehlten ganz.

6. Am auffälligsten war jedoch der Fahrer eines estnischen LKW Scania. Dieser hatte über 3.000 Liter Säure in Kunststofffässern geladen. Die Ladungssicherung war mehr als mangelhaft. Eines der Fässer war durch die Sicherung bereits beschädigt, so dass die Gefahr bestand, dass die Säure austritt. Die verwendeten Fässer waren für den Transport der Säure nicht geeignet, da die Möglichkeit besteht, dass die Säure die Fässer zersetzt. Der Havariekommissar kam zum Einsatz, er setzte eine Spezialfirma für Gefahrgutbergung ein. Diese verpackt die Fässer in eine Bergeverpackung, um sie dann auf ihrem Firmengelände in genehmigte Verpackungsbehältnisse umzufüllen. Der LKW war von Holland nach Tschechien unterwegs, gab die Polize bekannt.