Koreanischer Platz und fittere Bürger in Dresden

Im Dresdner Stadtrat wurde am Donnerstag beschlossen, den Platz in der Friedrichstadt zum Koreanischen Platz umzubenennen. Zudem wurde über Sportförderprogramme diskutiert.

Der Dresdner Stadtrat hat am Donnerstagabend im Kulturrathaus die Regeln für die Sportförderung auf den Prüfstand gestellt. Die SPD fordert, den Stellenwert des Sports zu stärken.

Thomas Blümel (SPD), Stadtrat

Strittig sind vor allem die Punkte der Sportförderung, wonach ein Verein mindestens 25 Mitglieder haben muss, um Unterstützung zu erhalten. Weiterhin gibt es den Mindestmitgliederbeitrag von 60 Euro im Jahr.

Lars Kluger, Vizepräsident Kreissportbund Dresden

Anke Wagner (CDU), Stadträtin

Der Rat einigte sich darauf, die Regelung des Landessportbundes zu übernehmen, wonach pro Kind ein Jahresbeitrag von mindestens 20 Euro gilt, pro Erwachsenem 40 Euro.

Die Mindestmitgliederzahl soll vorerst bestehen bleiben. Bis Ende des Jahres soll die Sportförderrichtlinie überarbeitet werden.

Vor rund einem Jahr hat die Koreanische Staatspräsidentin Park Dresden besucht. Im Nachgang soll nun ein Platz in der Friedrichstadt Koreanischer Platz genannt werden. Dresden war das von der Botschaft des Landes nahegelegt worden.

Der Stadtrat stimmte der Benennung zwar mit großer Mehrheit zu, einige Räte zeigten sich aber irritiert über den Ablauf des Verfahrens.

Thomas Löser (Grüne), Stadtrat

Tilo Wirtz (Linke), Stadtrat

Jens Matthis (Linke), Stadtrat

Peter Lames (SPD), Fraktionsvorsitzender

Vorgesehen ist ein Areal zwischen Adlergasse, Schäferstraße und Weißeritzstraße.

Die Einweihung ist bereits für Montag geplant. Ein Stein mit Platte soll auf die Geschichte hinweisen, die Kosten dafür übernimmt die koreanische Botschaft.

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