Kostenexplosion bei Rathaussanierung – Grüne kritisieren Finanzbürgermeister

“Obwohl Herr Vorjohann offensichtlich schon seit Monaten über die angeblich notwendigen Mehrkosten der Sanierung informiert ist, hat er es nicht für nötig gehalten, mit den Stadträten zu sprechen.“, so Andrea Schubert von den Grünen. +++

Die GRÜNEN bezweifeln, dass die vorläufig kalkulierten Mehrkosten in Höhe von 7,8 Mio. € „unvorhersehbar“ waren. „Die Sanierungsplanung des Rathauses reiht sich ein in die unendliche Geschichte unprofessioneller Planungen städtischer Investitionsvorhaben,“ so Schubert. „Und täglich grüßt das Murmeltier könnte der Titel dieses peinlichen Aktes städtischer Unzulänglichkeiten lauten.“
 
Nach Ansicht der GRÜNEN muss jetzt endlich Schluss sein mit einer Planungsqualität, die bei fast allen Baumaßnahmen zu erheblichen Mehrkosten führt. „Wer so den Stadtrat am Nasenring durch die politische Arena führt, darf sich nicht wundern, wenn ihm niemand mehr glaubt, wenn es um die Kostenschätzungen öffentlicher Investitionen geht. Ich glaube Herrn Vorjohann noch nicht einmal, dass es bei den jetzt kalkulierten Mehrkosten für den Rathausumbau bleiben wird, geschweige denn, dass er bei den Kosten anderer Großinvestitionen, z.B. dem Kulturpalast, mit realistischen Zahlen operiert. Finanzpolitik kann man nicht nach dem „Wünsch Dir was – Prinzip gestalten,“ so die GRÜNE Finanzpolitikerin.

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