Kräftemessen der Höhenretter in Chemnitz

Ein Großaufgebot von Feuerwehrleuten hat sich am Samstag an der Messe Chemnitz versammelt.

Der Anlass war allerdings kein Alarm, sondern der Nationale Vergleich der Höhenrettungsgruppen der Berufsfeuerwehren. Bei dem Wettkampf traten zwölf Mannschaften aus dem ganzen Bundesgebiet, sowie aus der französischen Partnerstadt von Chemnitz Mulhouse an.

An drei Stationen mussten die teilnehmenden Teams ihr Geschick beweisen. So wurde unter anderem eine Personenrettung aus einem fließenden Gewässer simuliert, die an das Jahrhunderthochwasser 2002 erinnerte.

Dabei mussten die auf einem nachgebildeten Dachgiebel stehenden Personen durch den Einsatz von Seiltechniken sicher ans Ufer gebracht werden – und das in einer möglichst schnellen Zeit.

Die neunte Auflage dieses Leistungsvergleiches wurde von der Höhenrettungsgruppe der Chemnitzer Berufsfeuerwehr veranstaltet.

Interview: Knut Liebe – Leiter Höhenrettung der Berufsfeuerwehr Chemnitz

Die Höhenrettungsgruppen der Berufsfeuerwehren sind die Spezialeinheiten ihrer Einrichtungen.

Neben großer körperlicher Fitness und einer Ausbildung zum Feuerwehrmann muss auch noch die Zusatzausbildung Höhenrettungsdienst absolviert werden.

Diese umfasst bergsteigerische Aspekte wie der Umgang mit Seilen und Knoten, sowie Seiltechniken. In Chemnitz wird der Dienst der Höhenrettungsgruppe rund 30 Mal im Jahr angefordert. Beim Leistungsvergleich waren die Chemnitzer Kameraden nur außer der Wertung dabei.

Interview: Knut Liebe – Leiter Höhenrettung der Berufsfeuerwehr Chemnitz

Der Sieg im Wettkampf der Höhenrettungsgruppen ging in diesem Jahr an die Berufsfeuerwehr Düsseldorf, knapp vor den Kollegen aus Essen und Frankfurt am Main.