Krankenhäuser für seltene Erkrankungen

Gesundheitsministerium lässt weitere Krankenhäuser zur ambulanten Behandlung seltener Erkrankungen zu.

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz lässt drei Krankenhäuser zur ambulanten Diagnostik und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen, angeborenen Skelettsystemfehlbildungen und pulmonaler Hypertonie zu. Zuvor hat sich der Krankenhausplanungsausschuss in seiner heutigen Sitzung mehrheitlich für die Zulassung der Krankenhäuser ausgesprochen. „Mit der Zulassung wird die Versorgung der von diesen Erkrankungen betroffenen Patientinnen und Patienten im Freistaat weiter verbessert“, betonte Gesundheitsministerin Christine Clauß heute in Dresden.

Folgende Krankenhäuser werden zugelassen:

Die Städtische Klinikum Görlitz gGmbH für die Behandlung von neuromuskulären Erkrankungen bei Erwachsenen; das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus für die Behandlung von neuromuskulären Erkrankungen bei Erwachsenen sowie für die Behandlung von angeborenen Skelettsystemfehlbildungen bei Kindern und Erwachsenen; die Lausitzer Seenland Klinikum GmbH für die Behandlung der pulmonalen Hypertonie.

Seit der Gesundheitsreform 2007 ist das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz als Krankenhausplanungsbehörde des Freistaates Sachsen für die Zulassung von Krankenhäusern zur ambulanten Behandlung von hochspezialisierten Leistungen, seltenen Erkrankungen und Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen zuständig. Bislang wurden 61 Anträge von Krankenhäusern positiv und 5 Anträge abschlägig verbeschieden.