Krankenhäuser kritisieren geplanten Gesetzentwurf

Drei große Krankenhäuser der Region Chemnitz haben eine geplante Gesetzesnovelle der Bundesregierung scharf kritisiert.

Die Leiter des DRK Krankenhauses Chemnitz-Rabenstein, der Zeißigwaldkliniken Bethanien Chemnitz und des Diakomed Diakoniekrankenhauses Chemnitz Land sprachen sich gegen mehrere Punkte des Reformkonzeptes aus.

Die Pläne sehen unter anderem vor, die DRG-Vergütung um 0,8 Prozent zu senken und die Krankenhäuser zukünftig stärker nach Qualität zu bezahlen.

Durch die Beschneidung der Zuschüsse kann es nach Aussage der Krankenhäuser zu Engpässen bei der Personalfinanzierung kommen.

Damit würde die medizinische Leistungsfähigkeit und Qualität der Einrichtungen zusätzlich geschwächt.

Das Reformkonzept würde zudem keine Ansätze beinhalten, das die Krankenhäuser in die Lage versetzt, auf die Herausforderungen des demografischen Wandels und den medizinischen Fortschritt zu reagieren.