Krankenkassen in Sachsen unterstützen ambulante Hospizarbeit

46 ambulante Hospizdienste in Sachsen erhielten ihre Förderbescheide von den Primärkassen. Mit mehr als 1,7 Mio. Euro unterstützen die Kassen die Arbeit der Hospizdienste im Jahr 2012, das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr. +++

Auch in diesem Jahr fördern die Primärkassen in Sachsen – AOK PLUS, IKK classic, die Betriebskrankenkassen, die Knappschaft und die Landwirtschaftliche Krankenkasse – wieder die ambulante Hospizarbeit im Freistaat. 

Die Gelder verwenden die Hospizdienste vor allem als Zuschuss zur Deckung ihrer Personal- und Fortbildungskosten für ihre Koordinatoren, die die vielen ehrenamtlichen Helfer betreuen, schulen und bei ihrer Tätigkeit unterstützen. Dadurch verschaffen die Kassen den ambulanten Hospizdiensten eine verlässliche finanzielle Grundlage und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Unterstützung des Ehrenamtes. Die beteiligten Krankenkassen wollen durch die Förderung das wichtige und hervorragende ehrenamtliche Engagement der Hospizinitiativen in Sachsen anerkennen. Damit komme man dem Wunsch sterbenskranker Versicherter entgegen, in ihrer letzten Lebensphase in der gewohnten häuslichen Umgebung zu verbleiben.

Den ambulanten Hospizdiensten wird auf Antrag die von den Kassen zur Verfügung gestellte finanzielle Unterstützung gezahlt. In diesem Jahr konnte allen Anträgen entsprochen werden. Bei den geförderten Hospizdiensten im Freistaat sind aktuell 1.767 qualifizierte ehrenamtliche Personen in der ambulanten Sterbebegleitung tätig. Sie leisteten allein im vergangenen Jahr bei über 3.500 todkranken Menschen Sterbebegleitung.

Quelle: AOK PLUS
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