Kreative Ideen gesucht

Chemnitz – Im Jahr 2025 will Chemnitz Europäische Kulturhauptstadt werden. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, auf dem zunächst die Bewerbung steht. Um diesen Prozess für alle Chemnitzer transparent zu gestalten, wurde nun auf dem Rosenhof das Kulturhauptstadtbüro eingerichtet.

Im Januar hat der Chemnitzer Stadtrat grünes Licht für eine Bewerbung der Stadt Chemnitz zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 gegeben. Um den Chemnitzerinnen und Chemnitzern Einblicke in den Bewerbungsablauf zu geben, wurde nun auf dem Rosenhof ein Kulturhauptstadtbüro eingerichtet. Dort kann jederzeit Einsicht in den aktuellen Bewerbungsstand genommen werden.

Geöffnet ist das Kulturhauptstadtbüro immer montags von 10 bis 15 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr, freitags von 13 bis 16 Uhr sowie nach individueller Vereinbarung. In den kommenden Jahren wird sich ein Programmrat mit den inhaltlichen Schwerpunkten für die Bewerbungsunterlagen beschäftigen. Den Vorsitz hat dabei der Leiter des Kulturbetriebes, Ferenc Czák, der gemeinsam mit fünf ehrenamtlichen Kulturbotschaftern Ideen für die Kulturhauptstadt-Bewerbung erarbeitet.

Dass Chemnitz das Potential zur Kulturhauptstadt 2025 hat, darüber ist man sich bei der Stadt einig – denn es gehöre mehr dazu, als Museen, Theater oder Galerien, um bei der Bewerbung die Nase vorn zu haben.

Auch interessierten Bürgern steht das Büro offen, um sich aktiv mit verschiedenen Ideen in den Prozess einzubringen. Diese werden dann vom Programmrat besprochen. Ziel ist es, die zahlreichen Ideen zu einem umsetzbaren Konzept zusammenzufügen und mit den Bürgern gemeinsam den Weg in Richtung „Europäische Kulturhauptstadt“ zu gehen.

Bei all den Veränderungen soll die Stadt jedoch autentisch bleiben.

Insgesamt stehen dafür rund 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Ende 2019 sollen die Bewerbungsunterlagen dann eingereicht werden.