Kretschmer appelliert an gemeinsames Verständnis

Sachsen- Aufgrund der weiterhin steigenden Infektionszahlen schließt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer eine Verschärfung der aktuellen Einschränkungen nicht aus. Das teilte der CDU-Politiker auf einer Pressekonferenz am Donnerstagabend mit. Kretschmer warb für das Schaffen eines gemeinsamen Verständnisses in der Bevölkerung.

Demnach sollten laut dem Ministerpräsidenten Veranstaltungen, die nicht zwingend notwendig sind unterbleiben.  Ein weiteres Thema war an diesem Abend der neue Schwellenwert, der zwischen den Vertretern von Bund und Ländern, gemeinsam mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel beschlossen wurde. Die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping warb an diesem Abend für die Mithilfe von medizinischem und Pflegepersonal. Die SPD-Politikerin teilte mit das eine Plattform geschaffen werde, bei der man sich zur Mithilfe anmelden könne. Für einen Überblick der Situation auf den Intensivstationen sorgte Professor Michael Albrecht vom Universitätsklinikum Dresden. Der Sächsische Krankenhauskoordinator apellierte daran, das ein Patient der auf einer Intensivstation liege, schwer Krank sei und man hier, wieder aller Legenden keine Unterschiede mache ob geimpft oder ungeimpft. Weiterhin verwies er auch auf die Patienten zu blicken die nichts mit dem Corona-Virus zu tun haben. Mit der aktuellen 7-Tage Inzidenz von 1224,7 am Freitag dem dritten Dezember, bleibt Sachsen auf Platz eins der Bundesländer. Das sächsische Kabinett berät sich am Dienstag zu einem neuen Infektionsschutzgesetz.