Krimineller Autohandel aufgedeckt

Am Donnerstagmorgen sind in Sachsen und anderen Bundesländern zeitgleich vier Firmen von Autohändlern und deren Privatwohnungen durchsucht worden.

Bei zwei Firmen im Raum Annaberg waren etwa 30 Kripobeamte der Chemnitzer Direktion im Einsatz. Dank umfangreicher Ermittlungen war die Chemnitzer Kripo, gemeinsam mit der italienischen Polizei, einem 47-jährigen Autohändler, seiner 37-jährigen Ehefrau und einem 64-jährigen Verwandten auf die Spur gekommen. Das Trio steht im Verdacht kriminell mit Autos gehandelt zu haben. Offenbar erzielten sie damit einen Gewinn von circa 300.000 Euro. Bei den Durchsuchungen wurden verschiedene Beweismittel, u. a. ein zum Verkauf vorbereiteter Passat, gefälschte Dokumente, Firmenunterlagen und PC-Technik sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat gegen die drei Haftbefehle wegen Verdachts gewerbsmäßiger Hehlerei und Betrugs beantragt. Diese wurden stattgegeben und die Ermittlungen laufen.

Wollen Sie täglich über Aktuelles informiert werden? Dann bestellen Sie doch unseren kostenlosen Newsletter…

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar