Kritik an Nazi-Aufmarsch

Ich habe gerade ihre Beiträge über den 14. Februar gelesen und musste dabei auch das Zitat von Helma Oroz zur Kenntnis nehmen. Ich finde es traurig, und das jedes Jahr aufs neue, dass in meiner Stadt Dresden alte und junge Nazis ihre Lügen auf die Straße bringen dürfen und können.

Es tut mir weh, wenn ich das sehe. Um so schlimmer finde ich es, dass sich die Dresdner Politik sich selbst unter dem Umstand, dass tausende Nazis durch unsere Straßen ziehen nicht einigen können. Das sich einzelne Politiker nun damit brüsten, dass einige Dresdener ihren Protest auf die Straße bringen wollten, finde ich fast schon unverschämt. ja, es wahren viele anständige, die trotz kälte gezeigt haben, dass sie von den ewig gestrigen nix wissen wollten.

Aber leider sind auch dieses jahr wieder zigtausend Rechte durch mein Dresden gelaufen. Und leider müssen wir davon ausgehen, dass sie dies auch nächstes Jahr wieder tun. Und solange dies die traurige Realität ist, sollte man noch nicht feiern. Von der situation, wie in Köln, als die Nazis ihre Veranstaltung nicht abhalten konnten, sind wir hier leider noch ein ganzes Stück entfernt. Leider!

Zuschauernachricht von Theresa R. aus Dresden

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.