Künstler Gerhard Richter erneuert seine Austellung im Albertinum

Im Albertinum hat Gerhard Richter, einer der teuersten Künstler unserer Zeit, seine Ausstellung neu installiert. Ab Samstag bis Ende September sind seine abstrakten Gemälde und Fotografien in Dresden zu sehen.+++

Der Künstler Gerhard Richter, dessen Werke bis zu 40 Millionen Euro erzielen, hat am Mittwoch seine Ausstellungsräume im Albertinum erstmals neu installiert.

Im Zentrum der Präsentation steht eine Gruppe von vier großformatigen abstrakten Bildern, die im vergangenen Jahr entstanden sind. Dazu werden vier Fotofassungen der Gemälde im Originalformat gezeigt. Die Werke gehen auf Fotografien eines Häftlings aus dem KZ Birkenau zurück. Der nationalsozialistische Holocaust hat Richter bereits in den 1960er und 1990er Jahren beschäftigt.

Er habe sich bewusst für das Abstrakte und nicht Gegenständliche entschieden, so der Künstler. Richter schafft es einen Dialog von Malerei und Fotografie zu erzeugen.

Die zwei Räume sind unterschiedlich konzipiert.

Während sich der erste Raum mit Spiegelungen, Reihungen und Wiederholungen beschäftigt, ist im zweiten die Tafel „180 Farben“ zu sehen. Weitere Exponate, darunter das Stillleben „Tulpen“ oder die Streifenbilder, verdeutlichen die Spannbreite des gebürtigen Dresdners.

Die Ausstellung ist ab Samstag bis Ende September im Dresdner Albertinum zu sehen.