Künstler zäunt Karl Marx ein

Chemnitz – In der kommenden Wochen entsteht am Karl-Marx-Monument eine Kunstinstallation der besonderen Art.

Rund um das Karl-Marx-Monument liegen zahlreiche Bauzäune verstreut. Aber nicht weil hier demnächst eine Baustelle abgesperrt wird, sondern aus einem ganz anderen Grund. Der Hamburger Künstler Florian Huber bereitet am sogenannten Nischel eine Kunstinstallation mit den Bauzäunen vor. Schon seit längerer Zeit beschäftigt er sich in seiner Arbeit mit Bauzäunen.

Insgesamt soll ein Labyrinth aus 50 begehbaren Zellen entstehen. Rund 300 Bauzäune oder knapp 20 Tonnen Metall werden dafür zusammengeschweißt. Die Kunstinstallation ist Teil des Kunst-Festivals IBUg, welches vom 25. August bis 3. September in Chemnitz stattfindet.

Wer den Künstler beim Aufbau der Installation unterstützen möchte kann sich unter info@ktw-sachsen.de bei Florian Huber melden. Wenn alles klappt soll die Installation ab kommender Woche Freitag fertig sein.

Bis zum 14. September können dann alle neugierigen das Labyrinth aus Bauzäunen erkunden.