Kulturpalast Dresden: Stadt löst KKG auf, ohne Gesamtkosten für den Umbau zu nennen

Die Stadt Dresden will die Konzert- und Kongressgesellschaft , den Betreiber des Kulturpalastes, Ende 2012 auflösen will. 46 Arbeitsplätze werden dadurch vernichtet- für ein fragwürdiges Unterfangen. +++

Es ist die Rede von Personalkosten, die dem Steuerzahler nicht zuzumuten seien. Bisher wurden die wahren Kosten des Kulturpalast-Umbaus nicht genannt, obwohl die Verwaltung sie kennt. Es ist ungewiß, wie der Messechef die Sparte Unterhaltung im Kulturpalast und der Messe führen wird, da die Philharmonie den neuen Saal die meiste Zeit belegen wird – auch für Proben, weil sie keinen Orchesterprobesaal bekommt- und die Messe nahezu ausgelastet ist. Desweiteren ist nicht geklärt, wer an den Interimsspielstätten der Philharmonie die Orchestereinrichtung übernehmen soll, wenn die KKG-Mitarbeiter nicht mehr da sind. Ohnehin soll die Unterhaltungssparte nur noch die Kapazitäten belegen, die von der Philharmonie übrig sind- eine Herabwürdigung eines wichtigen wirtschaftlichen Faktors im Kulturpalast und der Innenstadt.

Angesichts der ungeklärten Gesamtkosten für den Umbau und den weiteren gravierenden offenen Fragen kann nicht jetzt schon über die Auflösung der Betreibergesellschaft entschieden werden.„Wir fordern umgehend die Offenlegung der errechneten Umbaukosten. Bis dahin sollten weitere Entscheidungen vertagt werden“, so Jana Knauth, Vereinsvorsitzende von Dresdens Erben e.V.

Quelle: Dresdens Erben e.V.

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar