Kulturstiftung vergibt so viele Stipendien wie noch nie

Sachsen- Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen vergibt für nächstes Jahr so viele Stipendien wie noch nie.

Insgesamt 65 Stipendien gehen an herausragende sächsische Künstler für das Jahr 2022. Das sind 17 mehr als im Vorjahr. Die Stipendien haben einen Gesamtwert von knapp 400.000 Euro. 55 Arbeitsstipendien werden in den Sparten Literatur, Film, Darstellende Kunst und Musik sowie Bildende Kunst bewilligt. Die Künstler bekommen für maximal ein halbes Jahr eine monatliche Förderung von 1.100 Euro. Ausgewählt wurden u.a. der Schriftsteller Matthias Jügler, die Filmemacherin Harriet Meining, die Tänzerin Wiebke Bickhardt, die Theatermacherin Sabine Köhler und der Bildende Künstler Michael Hahn.

Anderen Künstlern wird ein Orts- und Perspektivwechsel ermöglicht. Sie dürfen für zwei Monate an namhaften Literaturorten in Polen und der Tschechischen Republik arbeiten. Zu Ehren des bedeutenden sächsischen Künstlers Max Uhlig schrieb die Kulturstiftung erstmals die Max Uhlig Reisestipendien aus. Die Reisestipendien bieten die Möglichkeit, Ort und Zeitraum der Studienaufenthalte selbst zu bestimmen und sich international zu vernetzen. Sie sind mit je 5.000 Euro dotiert. 

„Ich freue mich sehr, dass die Kulturstiftung für das kommende Jahr erheblich mehr Stipendien vergeben konnte. Diese Anhebung wurde maßgeblich durch den Landtagsbeschluss zum sächsischen Doppelhaushalt 2022/23 ermöglicht, der auch eine Anhebung des Förderetats der Kulturstiftung brachte.“, so Dr. Manuel Frey, Direktor der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.