Kultusminister Wöller überreicht Auslandsstipendien an sächsische Schüler

16 Mädchen und vier Jungen bekommen die Möglichkeit, einen vierwöchigen Schulbesuch im Ausland zu absolvieren. Vom 25. September bis 23. Oktober werden sie in Irland, Großbritannien, Frankreich und den USA die Schulbank drücken. +++

20 sächsische Schüler haben am 30. August vom Kultusminister Roland Wöller Stipendien zum Schulbesuch im Ausland erhalten. Damit bekommen die 16 Mädchen und vier Jungen die Möglichkeit, einen vierwöchigen Schulbesuch in einem fremden Land zu absolvieren. Vom 25. September bis 23. Oktober werden sie in Irland, Großbritannien, Frankreich und den USA die Schulbank drücken. „Das Ticket ins Traumland ist keine Urlaubsreise, sondern soll den Schülern die Chance eröffnen, Sprache und Kultur des Landes näher kennenzulernen“, betonte Wöller.

Es sei wichtig, dass die in der Schule gelernte Sprache auch gelebt wird und dadurch das Bewusstsein für die Bedeutung einer Fremdsprache in einer globalisierten Welt wächst. „Diese Erfahrungen werden den Jugendlichen nicht nur im Unterricht weiterhelfen, sondern auch im späteren Berufsleben“, so der Minister. „Aber auch die Begeisterung und das Interesse am Sprachenlernen soll mit dem Stipendium gefördert werden“, erklärte Wöller. Der Unterricht im Ausland fördere zudem die Völkerverständigung und Toleranz. „Wer Freunde überall auf der Welt hat, wird auch ein guter Gastgeber sein und Extremismus ablehnen“, merkte Wöller an.

Insgesamt hatten sich auf die 20 Stipendienplätze 38 Schüler beworben. 10 Mittelschüler und 10 Gymnasiasten wurden in einem Auswahlverfahren von einer Jury aus Vertretern des Kultusministeriums, der Sächsischen Bildungsagentur und von Experiment e.V. ausgewählt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war die finanzielle Situation der Familie. Die Unterstützung wird für Reisekosten, Taschengeld und Unterkunft in einer Gastfamilie genehmigt. „Niemand soll aus finanziellen Gründen auf einen Auslandsaufenthalt verzichten müssen“, betonte Wöller das Anliegen des Stipendiums.

Die Bewerber mussten mindestens 14 Jahre alt sein und gute schulische Leistungen in der Sprache des Ziellandes vorweisen können. Voraussetzung war auch ein ehrenamtliches Engagement im Vereins- oder Schulleben. Zusätzlich musste die Schule die Bewerbung befürworten.

Quelle: Medienservice Sachsen

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar