Kultusministerin Kurth verleiht 1. Sächsischen Schulpreis

Lehrermangel und Stundenausfälle, damit standen sächsische Schulen oft in den Schlagzeilen. Dass auch Außergewöhnliches geleistet wird, zeigte heute der Sächsische Schulpreis.+++

Bratsche lernen gehört für Lucie aus Leipzig zum Schulunterricht. In dem Orchester der „Kleinen Paganini“ lernen alle Schüler der dritten und vierten Klassen ein Streichinstrument.

Interview im Video mit Lucie Stetter, Ringelnatz-Schule Leipzig

Die Eltern zahlen für den Unterricht nur einen geringen Obulus, der Rest wird aus Ganztagsmittel sowie mit Spenden,die der Förderverein einwirbt, finanziert.

Grundschüler für klassische Musik begeistern, mit diesem Projekt hat die Leipziger Ringelnatz-Schule am Donnerstag einen der drei Sächsischen Schulpreise gewonnen. Die 3000 Euro Preisgeld sichern jetzt das Fortbestehen. 

Interview im Video mit Anne Matthias, Leiterin Ringelnatz-Schule Leipzig

Für die Preisverleihung hat Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth nach Dresden ins Landesgymnasium für Musik eingeladen. Über 90 Schulen hatten sich beworben. Die Preisverleihung soll zeigen: trotz vieler Probleme an Sachsens Schulen gibt es auch Erfolgsgeschichten. 

Interview im Video mit Brunhild Kurth (parteilos), Kultusministerin

Unter die besten sechs schaffte es auch das Berufliche Schulzentrum für Gastgewerbe aus Dresden. Eingereicht hatte die Schule das Projekt „Kinderfreundlichstes Restaurant gesucht“. 

Interview im Video mit Sylvia Saupe, Projektleiterin BSZ Gastgewerbe Dresden

Für soziales Engagement für Familien aus Nepal und in der eigenen Umgebung erhielt das Gymnasium Einsiedel bei Chemnitz einen Anerkennungspreis und 500 Euro. 

Interview im Video mit Isabelle Schmiedel, Gymnasium Einsiedel 
Interview im Video mit Jessica Pfab, Gymnasium Einsiedel

Der Sächsische Schulpreis soll künftig alle zwei Jahre verliehen werden.

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