Kultusministerin Kurth verleiht Medienpädagogischen Preis

Die Sächsische Landesmedienanstalt und das Kultusministerium haben am Montag den Medienpädagogischen Preis 2013 im Dresdner art’otel verliehen. Dabei waren Leipziger Schulen und Vereine die Spitzenreiter. +++

Kultusministerin Brunhild Kurth prämierte die besten sieben Projekte mit insgesamt 15.000 Euro. Die drei begehrtesten Preise gingen in diesem Jahr nach Leipzig.

So gewannen die Projekte: „The Sound of Greed – Auf der Suche nach dem Klang der Habgier“ der HALLE 14, „Schule früher – heute – … morgen? der Erich-Zeigner-Grundschule und die „Verbrecherjagd 3.0 – Leipziger Handykrimitour“, in Zusammenarbeit mit Henner Kotte, den jeweils 1. Platz.

Insgesamt hatten sich 57 Schulen und Vereine aus ganz Sachsen mit ihren Beiträgen zum Thema Radio, Fernsehen und Internet an dem Wettbewerb beteiligt. Der Preis wurde in den Kategorien „bestes außerschulisches Medienkompetenzprojekt“, „bestes schulisches Medienkompetenzprojekt“ und „bestes multi-/crossmediales Medienkompetenzprojekt“ verliehen. „Das sächsische Kinder und Jugendliche Medien technisch bedienen können, steht außer Frage. Aber in Zeiten vom Mitmach-Web ist es entscheidender, ihnen eine kritische Distanz zu vermitteln und zu zeigen, wie sie sich selbst konstruktiv einbringen und ihre Ideen kreativ medial umsetzen können. Dafür stehen die ausgezeichneten Projekte“, so Kultusministerin Brunhild Kurth, die den Gewinnern auch in diesem Jahr persönlich die Auszeichnung überreichte.

„Die steigende Bewerberzahl zeigt deutlich, wie viel an Medienkompetenzvermittlung in Sachsen passiert. Vielfach unterstützt durch die Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanäle (SAEK) und das Medienmobil der SLM ist auch die Qualität der diesjährigen Projekte bemerkenswert“, resümiert Michael Sagurna, Präsident des Medienrates der SLM, den Wettbewerb. Der Medienpädagogische Preis beruht auf einer Initiative der SLM. Er zeichnet Medienprojekte aus, die auf kreative und nachhaltige Weise den jeweiligen Teilnehmern einen kritischen, reflektierten und selbstbestimmten Medienumgang vermitteln. Dabei wird der gelungene medienpädagogische Prozess und nicht vorrangig die Qualität der erstellten Medienprodukte prämiert. Seit 2006 vergibt die SLM den Preis gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus.

Bewerben können sich alle in Sachsen ansässigen Vereine, medienpädagogischen Einrichtungen und Schulen. Preisträger des Medienpädagogischen Preises 2013

Kategorie:  Bestes außerschulisches Medienkompetenzprojekt
1. Preis (3.000 Euro) Projekt: „The Sound of Greed – Auf der Suche nach dem Klang der Habgier“, HALLE 14 Leipzig, Projektleitung: Frau Ina Nitzsche und Frau Paula Kanefendt

2. Preis (2.000 Euro) Projekt: „Asyl in Radebeul – Eine Dokumentation 2012 bis 2013“, Bündnis Buntes Radebeul e.V. Radebeul, Projektleitung: Herr David Schmidt und Frau Anne Wenzel

3. Preis (1.250 Euro) Projekt: „kinder.medien.rechte – mediencafe“, Putjatinhaus Dresden, Projektleitung: Herr Michael Krüger und Frau Franziska Grimm

Kategorie: Bestes schulisches Medienkompetenzprojekt
1. Preis (3.000 Euro) Projekt: „Schule früher – heute – … morgen? Wo sehe ich mich in meiner Zukunft und welchen Weg muss ich dazu gehen?“, Erich-Zeigner-Schule Leipzig, Projektleitung: Frau Cornelia Lukaszewski

2. Preis (2.000 Euro) Projekt: „Görlitzer Sagen – dargestellt und verarbeitet in kleinen Filmszenen“, Gutenbergschule, Schule zur Lernförderung Niesky, Projektleitung: Frau Petra Biste

3. Preis (1.250 Euro) Projekt: „Bilder in meinem Kopf und ihre Bedeutung für die Menschenrechte – Junge Menschen aus Israel, Polen und Deutschland untersuchen Stereotypen im Nationalsozialismus, im Kommunismus und in der Gegenwart.“, Berufliches Schulzentrum Wurzen, Projektleitung: Frau Gabriele Hertel

Kategorie: Bestes multi-/crossmediales Medienkompetenzprojekt
1. Preis (1.250 Euro) Projekt: „Verbrecherjagd 3.0 – Leipziger Handykrimitour“, Herr Falk Möckel, FAKT Software GmbH Leipzig, Projektleitung: Herr Falk Möckel, Herr Henner Kotte, Frau Stephanie Gibtner, Frau Jördis Dörner

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus

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