Kundgebungen pro und contra Asyl

Mehrere hundert Menschen haben am Samstagnachmittag gegen eine Kundgebung der Initiative „Chemnitz wehrt sich“ protestiert.

Diese hatte sich mit rund 500 Teilnehmern vor dem Karl-Marx-Monument an der Brückenstraße versammelt, um sich gegen nach ihren Worten „Asyl-Wahnsinn“ und „Islamisierung“ auszusprechen.
Gegenüber hatte sich eine Gegenkundgebung des Bündnisses Chemnitz-Nazifrei formiert.

Die etwa 400 Anwesenden wollten mit ihrem Protest ihre Solidarität mit Flüchtlingen demonstrieren und bezeichneten die Motive und Ziele von „Chemnitz wehrt sich“ als rassistisch.

Während die Initiative „Chemnitz wehrt sich“ von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der „Mitte der Gesellschaft“ spricht, nahmen nach Angaben des Bündnisses Chemnitz-Nazifrei auch zahlreiche Neonazis an der Kundgebung vor dem Karl-Marx-Kopf teil.

Zudem gäbe es bei der Organisation der Veranstaltung personelle Überschneidungen mit der NPD, die sich mit Transparenten vor Ort zeigte. Die Polizei war mit zahlreichen Beamten vor Ort und verhinderte Zusammenstöße.

„Chemnitz wehrt sich“ hat weitere Kundgebungen angekündigt. Dagegen will das Bündnis Chemnitz-Nazifrei weiterhin mobilisieren.

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