Kunst im Container – Kulturfestival „Weltoffenes Dresden“

In der Dresdner Innenstadt findet bis zum 23. Februar das Kulturfestival „Weltoffenes Dresden“. Dafür werden sieben gelbe Container aufgestellt, die häufig für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden. Gezeigt wird Kunst, Kultur und Wissenschaft. +++

Dresdner Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen laden vom 12. bis zum 23. Februar zu einem spontanen Kulturfestival unter dem Titel Weltoffenes Dresden in der Dresdner Altstadt ein.

Gemeinsam mit den Menschen in Dresden und Besuchern der Stadt setzen wir  im Rahmen der #WOD – Initiative weltoffenes Dresden ein Zeichen für eine Stadt, in der Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zusammenleben und sie durch aktiven und inspirierenden Dialog bereichern.

Für zwölf Tage stehen sieben gelbe Container auf prägnanten Plätzen – am Schlossplatz, am Postplatz und auf der Terrasse am Brühlschen Garten. Diese Art Container wird häufig zur Unterbringung von Flüchtlingen verwendet, wenn andere Unterbringungsmöglichkeiten fehlen. Hier werden sie im öffentlichen Raum unserer Stadt zu Räumen der Improvisation für Kunst, Kultur und Wissenschaft.

Dresdner Kultur- und Wissenschaftsinstitute bieten einander und anderen Initiativen und Bürger/innen Themenasyl und Ideenheimat. Sie haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam mit Ausstellungen, Filmen, Performances und wissenschaftlicher Arbeit vor Ort in einen improvisierten Austausch mit anderen Menschen im öffentlichen Raum zu treten.  

WELTOFFENES DRESDEN Kulturfestival in Containern:
Goethe-Institut Dresden, Projektraum Hole of Fame, Initiative für Asyl und gegen Rassismus,
Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie für Gegenwartskunst, Landesbühnen Sachsen, Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik, Schlösserland Sachsen, Semperoper, Societaetstheater, Technische Sammlungen Dresden, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und viele Kooperationspartner

#WOD – Initiative weltoffenes Dresden ist ein offener Zusammenschluss von Kulturinstitutionen, unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva-Maria Stange, und der Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden, Helma Orosz, der in den kommenden Monaten eine Vielzahl von Veranstaltungen in den beteiligten Häusern anbietet und damit ein Zeichen setzt für eine offene Gesellschaft, für Toleranz und Solidarität und gegen Angstmacherei und Populismus.

Quelle: Kunsthaus Dresden

Im Video sehen Sie den Report zur Aktion mit DF-Redakteur Jonathan Wosch.

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