Kunstaustellung „Ostrale“ kommt wieder ins Ostragehege

Die Vorbereitungen der Kunstausstellung „Ostrale“ laufen auf Hochtouren.

Das Dresdner Ostragehege mit seinen zwei Gesichtern: Auf der einen Seite die neue Messe und auf der anderen Seite die alten Gebäude des Schlachthofgeländes. Ein ziemlicher Kontrast. Doch den tristen und öden Erlwein-Gebäuden soll bald Leben eingehaucht werden. Und zwar zur zweiten Ostrale . Einer Kunstaustellung, die im Oktober 2007 das erste mal auf dem Gelände statt fand. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wird die Austellung nun ausgeweitet.
Die Fettschmelze als Ausstellungsort ist neu in diesem Jahr. Sie war bis 1994 Teil des Dresdner Fleischkombinats und wurde als Ausbildungsstätte für das Fleischereihandwerk benutzt. Darin sieht es zwar noch ziemlich ungemütlich aus, doch für die Künstler aus nah und fern ist das Chaos die reinste Fundgrube.
Und auch über das Gelände des Ostrageheges hinaus wird im Oktober Kunst zu sehen sein. So wird zum Beispiel der Hafen als Veranstaltungsort genutzt.
Oder aber ein alter Güterwaggon der Königlich-Sächsischen Eisenbahn. Der wird mit Natur-Raum-Klanginstallationen künstlerisch gestaltet. Hat die Ostrale im vergangenene Jahr Signale gesetzt, gibt es in diesem Jahr ein anderes Thema.
Die Materialien, die noch in den Gebäuden liegen, sind den Künstlern willlkommene Rohstoffe für ihre Werke. Neben dem Hauptthema wird auch Malerei und bildende Kunst zu sehen sein. Bisher wurde die Ostrale durch Sponsoren und öffentliche Gelder finanziert. Auch in diesem Jahr will sich die Stadt wieder an den Kosten beteiligen, so dass die Ostrale 2008 ein voller Erfolg wird. Bleibt noch zu sagen: Bis bald im Ostragehege.