Kunsthandwerk hautnah erleben

Dresden - Vom 23. bis 25. März öffnen in ganz Sachsen Handwerker zum europäischen Tag des Kunsthandwerks erstmals gemeinsam Ateliers und Werkstätten. Allein in und um Dresden beteiligen sich mehr als 80 Betriebe. Erstmals sind auch die Kammerbezirke aus Chemnitz und Leipzig dabei. Dresden Fernsehen Reporterin Juliane Wirthwein hat sich in drei Betrieben umgeschaut und gibt schon jetzt einen Einblick ins Kunsthandwerk.

Bereits zum fünften Mal richtet die Handwerkskammer Dresden die Europäischen Tage des Kunsthandwerks vom 23. bis 25. März 2018 in ihrem Kammerbezirk (Landeshauptstadt Dresden, Landkreise Meißen, Bautzen, Görlitz und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) aus und konnte dafür rund 100 Kunsthandwerker, Designer und Kreative gewinnen. So gewähren an den drei Tagen unter anderem Buchbinder, Korbmacher, Musikinstrumentenbauer oder Maßschneider den Besuchern Einblicke in ihre Werkstätten, um einzigartige Kostbarkeiten oder Kleinserien in Handarbeit zu präsentieren. Zusätzlich bieten einige Teilnehmer Workshops für Erwachsene oder Kinder, Führungen oder Ausstellungen an. „Die Aktionstage sind für uns Anlass, die modernen und traditionellen Techniken bei der Entstehung der einzigartigen Produkte zu zeigen und darüber hinaus auf die vielfältigen Handwerksberufe aufmerksam zu machen“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden.
In diesem Jahr stehen die Europäischen Tage des Kunsthandwerks zudem unter der Schirmherrschaft von Elke Büdenbender, Frau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Weitere Informationen finden Sie unter www.kunsthandwerkstage.de

Hintergrund:
Die Initiative zu den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks ging im Jahr 2002 vom Französischen Ministerium für Handwerk aus. Sie finden alljährlich im Frühjahr statt. Mittlerweile öffnen Kunsthandwerker in Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweiz Ungarn und dem Vereinigten Königreich ihre Ateliers.

Quelle: Handwerkskammer Dresden