Kunstinstallation im Clara-Park für den Frieden

Wer Donnerstagmittag im Leipziger Clara-Zetkin-Park unterwegs war, hat sich vielleicht ein wenig gewundert. Auf der Sachsenbrücke flatterten dutzende bunte Flaggen im Wind.

Dort hingebracht hat sie die Künstlerin Jeliza Hilgraf. Und das aus gutem Grund.

Flagge zeigen für den Weltfrieden. Das will diese ungewöhnliche Kunstinstallation mitten im Clara-Zetkin-Park. 192 Mitgliedsstaaten haben die Vereinten Nationen. Deren sämtliche Nationalflaggen von A wie Afghanistan bis Z wie Zypern hat Jelica Hilgraf an der Brücke befestigt. Denn das Thema Frieden liegt der Hamburger Künstlerin mit kroatischen Wurzeln am Herzen.

Interview: Jelica Hilgraf – Künstlerin

Frieden ist ein kostbares Gut und sehr zerbrechlich. Die Künstlerin sieht die UNO als zentralen Ort für die Wahrung dieses Friedens. Deshalb also die Flaggen der Mitglieder. In der Mitte der Brücke ist ein begehbares Labyrinth. Ein Symbol dafür, dass man zum Frieden kommt, wenn man das Ziel nur beharrlich genug verfolgt.

In Kassel und in Berlin hat die Künstlerin die Aktion bereits gezeigt. Für Leipzig hat sie sich entschieden, weil es, wie sie sagt, eine offene Stadt ist. Die Gespräche mit den Passanten geben ihr recht.

Interview: Jelica Hilgraf – Künstlerin

Schon Freitag wird die Kunstinstallation wieder verschwunden sein und bald an einem anderen Ort auftauchen. Um auch dort für den Frieden Flagge zu zeigen.

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