Kunstministerium schreibt Sächsischen Museumspreis 2011 aus

Bis zum 15. August können sich nichtstaatliche Museen im Freistaat Sachsen als Einzelinstitution oder gemeinsam im Verbund um den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Sächsischen Museumspreis 2011 bewerben.

Der Preis wird in Form eines Hauptpreises in Höhe von 20.000 Euro und zwei Spezialpreisen in Höhe von je 5.000 Euro vergeben.

„Der Preis ist Wertschätzung des Kunstministeriums gegenüber den nichtstaatlichen Museen, die sich mit viel Engagement und Enthusiasmus um den Erhalt und die Entwicklung der sächsischen Museumslandschaft einsetzen. Zudem ist er auch Impuls, den kulturellen Reichtum zu erhalten, zu pflegen und möglichst vielen Menschen zu vermitteln“, so Sachsens Kunstministerin Sabine von Schorlemer heute in Dresden.

Der Sächsische Museumspreis wird seit 2007 alle zwei Jahre in Würdigung eines hervorragenden Gesamtkonzeptes sowie für herausragende Einzelbereiche der Museumsarbeit verliehen. Bisherige Preisträger sind: das Museum der Westlausitz Kamenz (Hauptpreis 2007), das Museum für Naturkunde Chemnitz (Hauptpreis 2009), das Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen (Spezialpreis 2007), das Gellert-Museum Hainichen (Spezialpreis 2007), das Stadtmuseum Riesa (Spezialpreis 2009) sowie das Karl-May-Museum Radebeul (Spezialpreis 2009).

Nähere Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter www.smwk.sachsen.de. Die Bewerbungsunterlagen können entweder beim Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Referat Museen und Archäologie, Wigardstraße 17, 01097 Dresden, (www.smwk.sachsen.de), oder bei der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen in Chemnitz, Schlossstraße 27, 09111 Chemnitz, (www.museumswesen.smwk.sachsen.de), eingereicht werden.