Kunstsammlungen Chemnitz erhalten Kirchner-Bild

„Chemnitzer Fabriken“ – so lautet der Titel des Gemäldes, das Ernst Ludwig Kirchner 1926 malte.

Dieses bedeutende Werk des Expressionismus ist am Donnerstagabend feierlich an die Kunstsammlungen Chemnitz als Dauerleihgabe übergeben worden.

Damit endet vorerst das lange Bemühen der städtischen Kunstsammlungen um das Gemälde.

Bereits kurz nach dem Entstehen hatte sich das Chemnitzer Museum um das Bild bemüht, was der Maler, der in Chemnitz aufwuchs, damals ausdrücklich begrüßte.

Ein Erwerb kam allerdings nie zustande.

Im Jahr 1973 erwarb die Deutsche Bank das Gemälde für seine Sammlung.

Nun stellte das Bankhaus den Kunstsammlungen Chemnitz das Meisterwerk als dauerhafte Leihgabe zur Verfügung.

Interview: Ingrid Mössinger, Generaldirektorin Kunstsammlungen Chemnitz

Das Gemälde „Chemnitzer Fabriken“ zeigt eindrucksvoll die Industrielandschaft der sächsischen Metropole im Jahreswechsel 1925/1926.

Gewaltige Fabrikanlagen dominieren das Bild, in dem die markanten Kirchturmspitzen der Stadt völlig in den Hintergrund gedrängt sind.

Interview: Ingrid Mössinger, Generaldirektorin Kunstsammlungen Chemnitz

Ab der kommenden Woche können die „Chemnitzer Fabriken“ von Ernst Ludwig Kirchner in der Dauerausstellung des Museums am Theaterplatz in Augenschein genommen werden.

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