Kunstsammlungen zeigen Chemnitzer Künstlerin

Chemnitz – Die Kunstsammlungen Chemnitz präsentieren ab Samstag Werke der Chemnitzer Künstlerin Dagmar Ranft-Schinke.

Im Museum am Theaterplatz werden insgesamt 28 meist großformatige Gemälde ausgestellt.

Dagmar Ranft-Schinke wurde 1944 in Chemnitz geboren und ist nach einem Kunststudium in Leipzig seit den späten 1960er Jahren freischaffend künstlerisch tätig. Von 1977 bis 1982 war sie Mitglied der einflussreichen Künstlergruppe „Clara Mosch“. Die nun stattfindende Einzelausstellung ist die erste derartige Präsentation ihrer Werke in den Kunstsammlungen seit mehr als 40 Jahren.

Zu sehen sind Werke ab 1977, darunter viele neuere Arbeiten. Dagmar Ranft-Schinke setzt sich oft mit Themen aus Wissenschaft und Technik auseinander und praktizierte dabei einen – in ihren Worten – „Visionären Realismus“. Darüber hinaus spielen aber auch der Mensch in seinem Freiheitsstreben und die Natur eine wichtige Rolle für die Künstlerin.

In ihren farbintensiven Werken verstecken sich viele Details, die der Betrachter nur aus der Nähe entdecken kann. Das „Lesen zwischen den Zeilen“ schließt auch ihre häufige Verwendung des Pegasus – des mythologisch geflügelten Pferdes – mit ein.

Die Ausstellung der Werke von Dagmar Ranft-Schinke ist noch bis zum 5. Juni in den Kunstsammlungen am Theaterplatz zu erleben.