Kupfer empfängt 16 sächsische Bürgermeister in Dresden

Grund des Treffens am Montag ist ein Erfahrungsaustausch in Sachen Energieeffizienz gewesen. Vorausgegangen war eine dreitägige Studienreise der Gäste nach Schweden. +++

Umweltminister Frank Kupfer hat am 11. Juni in Dresden 16 sächsische Bürgermeister empfangen, dieeiner Studienreise im Rahmen des europäischen Projektes „EnercitEE“ für mehr Energieeffizienz in Kommunen teilgenommen hatten. „Ich freue mich, dass Sie sich in der schwedischen Stadt Växjö über kommunale Lösungen für mehr Energieeffizienz informiert haben“, sagte der Minister im Gespräch mit den Bürgermeistern. „Wenn wir unser Ziel, die jährlichen CO2-Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 2009 um ein Viertel zu reduzieren, erreichen wollen, brauchen wir natürlich auch die Hilfe der Städte und Gemeinden.“

Mehr als 50 Bürgermeister aus Polen, Frankreich, Italien und Sachsen hatten sich vom 30. Mai bis 1. Juni in der südschwedischen Stadt Växjö getroffen, um gute Praxisbeispiele für Energieeffizienz zu besichtigen. Darunter waren Lösungen für klimafreundliche Mobilität, energieeffiziente Wärme- und Kälteversorgung sowie energieoptimierte Gebäude. Die Bürgermeister hatten außerdem ausreichend Gelegenheit, Erfahrungen über die Vorbereitung und Umsetzung geeigneter Energieeffizienzlösungen auf kommunaler Ebene auszutauschen. Die Erkenntnisse der Studienreise sollen den sächsischen Bürgermeistern bei der Planung und Umsetzung eigener Maßnahmen helfen.

Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft ist federführender Partner des europäischen Klimaschutzprojektes „EnercitEE“, an dem neben Sachsen die vier europäischen Regionen Emilia-Romagna (Italien), Smaland (Schweden), Obersavoyen (Frankreich) und Niederschlesien (Polen) beteiligt sind. Ein Schwerpunkt bei dem Projekt ist die Verbreitung innovativer Ideen und Projekte zur Verbesserung der Energieeffizienz in Kommunen.

Ein besonders positives Beispiel für den Umwelt- und Klimaschutz ist die Stadt Växjö in der schwedischen Partnerregion Smaland. Bei der Studienreise zeigte sich, dass viele Städte und Gemeinden ebenfalls einzelne ähnliche Energieeffizienzlösungen umgesetzt haben. Der Unterschied zur Stadt Växjö ist aber der dortige ganzheitliche  Ansatz in Sachen Energieeffizienz, der frühzeitige politische Konsens in wichtigen energie- und klimaschutzpolitischen Entscheidungen und die Strategie, bis 2030 ohne fossile Brennstoffe auszukommen. Unabhängig von den jeweils aktuellen politischen Entscheidungsträgern garantiert das den Erfolg der Energieeffizienz-Strategie.

An der Studienreise nahmen Vertreter der folgenden sächsischen Städte und Gemeinden teil: Brandis, Chemnitz, Colditz, Delitzsch, Frauenstein, Großschönau, Jahnsdorf/Erzgebirge, Leisnig, Lunzenau, Markranstädt, Oederan, Oschatz, Pirna, Radibor, Zwenkau, Zwickau. Weitere Informationen zum Klimaschutzprojekt „EnercitEE“ gibt es im Internet unter www.enercitee.eu oder www.klima.sachsen.de.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!