Kurzarbeit für Qualifizierung nutzen

Kurzarbeit sollte nach Ansicht von Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) noch stärker für Qualifizierungen genutzt werden.

„Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer profitieren von den neuen Regelungen“, sagte Jurk am Donnerstag in seiner Rede im sächsischen Landtag. „Arbeitnehmer behalten ihren Arbeitsplatz, erhalten weiterhin eine vollständige soziale Absicherung, einen Ausgleich ihres Einkommens und eine zusätzliche Qualifizierung während der Kurzarbeit. Die Unternehmen können damit wichtige Fachkräfte und ihr Knowhow halten, und sind so gut für den konjunkturellen Aufschwung gerüstet.“

Im Dezember 2008 waren in Sachsen rund 11.100 Personen aus wirtschaftlichen Gründen in Kurzarbeit. Die Zahl der Anzeigen über Kurzarbeit ist mit 34.760 Personen im Februar erneut sprunghaft angestiegen.

„Hohe Werte für Kurzarbeit sind keine Erfolgsmeldungen. Aber jede Anzeige von Kurzarbeit bedeutet eben auch, dass eine Kündigung abgewendet werden konnte“, so der Wirtschaftsminister weiter. Allerdings würden die Kurzarbeitszeiten trotz besonderer Förderung noch zu wenig für Qualifizierungen genutzt.

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