Kurzlebiges Frühlingswetter in Sachsen

Sachsen – Obwohl in den kommenden Tagen Höchsttemperaturen von bis zu 17 Grad erwartet werden, soll es ab dem Wochenende schon wieder kühler und regnerischer werden. Den Frühblüher macht das allerdings wenig aus. Auch bei geringen Minusgraden können diese gepflanzt werden.

Sonnenstrahlen, milde Temperaturen und keine Wolken am Himmel – das erfreut nicht nur die Sachsen, sondern auch unsere Frühblüher. Osterglocken und Krokusse lassen sich schon langsam blicken und verbreiten erste Frühlingsgefühle. Besonders gegen Ende der Woche bekommen wir einen ersten Ausblick auf das Frühjahr.

„Wir liegen im Einflussbereich eines Hochdruckgebiets, was von dem Azorenbereich über Mitteleuropa bis in Teilen von Osteuropa reicht. Es sorgt in dieser Woche für ruhiges Wetter. Das bedeutet nicht immer, dass das Wetter frühlingshaft und komplett sonnig ist, denn es wird so sein, dass ab Wochenmitte die Wolken allmählich zunehmen und es zu leichtem Niederschlag kommen kann. In der zweiten Wochenhälfte wird es dann aber wieder sonniger und wir können mit Maximaltemperaturen von 16 bis 17 Grad rechnen“, so Manuel Voigt, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes.

Doch sehr lange halten die Frühlingstemperaturen leider nicht an, denn schon am Wochenende soll es wieder kühler und regnerischer werden. In den kommenden Tagen reduziert sich die Frostgefahr zwar durch mäßige Bewölkung und dem Zustrom wärmerer Luft, dennoch sollte man vor allem in den höheren Lagen mit Bodenfrost rechnen. Die meisten Frühblüher können das aber ab. Birgit Steinhage vom Floristikbetrieb „saltoflorale“ empfiehlt Tulpen, Narzissen und Primeln, die auch kälteren Temperaturen strotzen. Außerdem wird empfohlen, darauf zu achten, ob es sich um Warmhauspflanzen aus tropischen Gefilden oder mediterrane Pflanzen handelt. Letztere können Temperaturen bis zu -2 Grad nämlich gut aushalten. Dann steht dem bunten Balkon oder Garten auch nichts mehr im Wege.