KWL-Millionenstreit darf zum Teil in Leipzig verhandelt werden

Im Rechtstreit um die 2006 und 2007 getätigten Finanzgeschäfte des ehemaligen KWL-Geschäftsführers Klaus Heiniger hat das Landgericht Leipzig der Klage zugestimmt, woraufhin ein Verfahren gegen die Landesbank Baden-Württemberg in Leipzig zulässig ist. +++

Mit der erfolgreichen Klage hat man nun erwirkt, dass nun nicht wie vorher angekündigt in Stuttgart, sondern in der Messestadt verhandelt werden darf. Darauf hatten sich beide Parteien  zuvor geeinigt.

Das angestrebte Verfahren gegen die UBS AG London und die DEPFA Bank Irland sei momentan unterbrochen, so die Richter weiter. 
Beide Banken wollten noch auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Zuständigkeit warten, mit dem jedoch erst in einigen Monaten gerechnet werde.

Der Europäische Gerichtshof wurde von den Kommunalen Wasserwerken aufgefordert, zu prüfen, wo die Zuständigkeit liegt, ob nun in Leipzig oder in London.

Das nun gültige Verfahren gegen die LBBW soll am 27. September am Landgericht Leipzig fortgeführt werden.