KWL-Skandal wird in London verhandelt

Die High Court of Justice in London hat am Freitag seine Zuständigkeit festgestellt. Begründet hat das Gericht diese Entscheidung damit, dass es bei der Auseinandersetzung um wesentlich mehr gehe als um die illegalen Transaktionen des ehemaligen KWL-Geschäftsführers Klaus Heininger.

Wie die KWL-Verantwortlichen mitteilten, wird diese Auffassung auch von ihnen uneingeschränkt vertreten. Gerichtlich geklärt werden muss insbesondere, welche Personen den Abschluss der CDO-Transaktionen möglich gemacht haben und wer davon profitiert hat.

Gleichzeitiig hat die KWL am Freitag beim Landgericht Leipzig einen umfangreichen Schriftsatz eingereicht, in dem dargestellt wird, wie die Transaktionen tatsächlich abgeschlossen wurden.