L.E. Volleys kämpfen um Lizenz

Für die L.E. Volleys lief die Saison im Großen und Ganzen richtig gut. Die Leipziger Volleyballer stehen auf Platz vier der Tabelle in der zweiten Bundesliga. Beste Voraussetzungen also, um auch in der nächsten Saison voll durchzustarten. Wenn nicht die Lizenz auf der Kippe stehen würde. Der Grund ist wie so oft das leidige Geld. Wir haben beim Verein nachgefragt, wie es jetzt weitergehen soll

Das letzte Punktspiel der L.E. Volleys am vergangenen Samstag. 450 Fans verfolgen in der Ernst-Grube-Halle den Heimsieg ihrer Mannschaft gegen Rottenburg. Ganz klar, der Leipziger Volleyball ist wieder da. Viele Schwierigkeiten und eine Insolvenz wurden überwunden, der Klassenerhalt ist mehr als deutlich geschafft. Doch ein Wermutstropfen bleibt. Noch ist nicht sicher, ob der Verein die Lizenz für die neue Zweitligasaison beantragen kann.Es fehlen Sponsorengelder.

Interview: Manfred Wiesinger – Präsident L.E. Volleys

Am Montag kommt der Vorstand zusammen. Gute Gespräche mit möglichen Sponsoren gab es. Doch noch fehlen die Unterschriften unter den Verträgen. So lange die nicht da sind, wird auch keine Lizenz beantragt. Das Risiko ist einfach zu groß. Bis zum 1. Mai muss der Antrag bei der DVL vorliegen. Ansonsten rutschen die L.E. Volleys in der nächsten Saison eine Klasse tiefer.
 
Interview: Manfred Wiesinger – Präsident L.E. Volleys

Und das wäre bitter. Denn die L.E. Volleys haben das Potential, ganz oben mitzuspielen und da wollen sie auch hin.

Interview: Steffen Busse – Trainer L.E. Volleys

Dafür wünscht sich der Trainer natürlich auch eine Aufstockung des Personals. Das ist nicht drin, solange die Finanzen nicht geklärt sind. Doch Trainer und Mannschaft stehen voll hinter ihrem Vorstand und unterstützen ihn bei der schwierigen Entscheidung Lizenz ja oder nein.

Interview: Manfred Wiesinger – Präsident L.E. Volleys

Es ist also noch nichts in Sack und Tüten bei den L.E. Volleys. Eins ist allerdings ist sicher. Angreifen werden die Herren auf jeden Fall – egal in welcher Liga.