L.E. Volleys siegen gegen Freiburg

Nervös begonnen, gezeigt was sie können, am Ende geschlampt und verdient gewonnen. So oder ähnlich könnte man das mit 76 Minuten recht kurze, beeindruckende Heimspiel der L.E. Volleys am Samstag gegen den FT 1844 Freiburg beschreiben, welches die Leipziger klar mit 3:0 (25:20 / 25:8 / 25:23) gewannen und damit viel Begeisterung in der gut besuchten Brüderhalle auslösten.

Trainer Steffen Busse begann das Spiel in der bewährten Aufstellung aus dem vergangenen Auswärtsspiel in Rüsselsheim, als er die krankheitsbedingten Ausfälle von Mittelblocker Klingbeil und Libero Geisler kompensieren musste. Schneider, Jende, Pinheiro, Wichert, Karl und Kapitän Günther stellten die „starting six“ und genau in dieser Formation konnte das Spiel ohne weitere Auswechslungen erfolgreich zu Ende gebracht werden.

Im ersten Satz starten die Volleys engagiert und erfolgreich. Schnell war beim 6:3 ein erster Vorsprung herausgearbeitet, der jedoch durch nervöses Leipziger Spiel zusammenschrumpfte und beim 10:11 einen Rückstand bescherte. Bis zum zwanzigsten Punkt konnte sich kein Team mit mehr als zwei Punkten absetzen, ehe Leipzig seine Nervosität ablegen und in einem Endspurt den Satz mit 25:20 für sich entscheiden konnte. Eder Pinheiro trug insbesondere durch seine Endspurt-Asse und mit kraftvollen Hinterfeldangriffen zu diesem Erfolg bei.

Mit diesem Drive startete Leipzig in den zweiten Satz, in dem sowohl den Freiburgern als auch den begeisterten Zuschauen Hören und Sehen verging. Es klappte alles: Aufschlags-Asse, harte Angriffe, tolle Blockarbeit und eine gut stehende Annahme führten schnell zum umjubelten 25:8 für die L.E. Volleys. Es war der Satz der Aufschlagsasse, von denen Günther und Jende jeweils zwei hintereinander beisteuerten.

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Die spannende Frage war nun, wie die jungen Volleys mit dieser Überlegenheit umgehen würden und ob Überheblichkeit zu Schlamperei und Nachlässigkeit führen könnte. Letzteres trat zu Satzbeginn tatsächlich ein und Leipzig lag schnell mit vier Punkten hinten. Ab dem 11:15 besannen sich die Volleys auf ihre Stärken und begannen wieder hart aufzuschlagen und ihre Angriffe überlegt ins gegnerische Feld zu schlagen. 20:20 stand es nach dieser Aufholjagd gegen erstarkte Freiburger, bevor das Leipziger Team noch einmal etwas für die Nerven der Zuschauer tun wollte und sich mit 21:23 in die Nähe eines Satzverlustes brachte. Doch die bewährte Angreifer-Linie um Pinheiro, Jende und Wichert stand und mit vereinten Kräften drehten sie den Satz und machten ihn beim 25:23 zu.

So war der grandiose 3-Satzerfolg für Leipzig erspielt und die besonders süß schmeckende Revanche für die verlorene Auswärtspartie in Freiburg war geglückt. Auf dem Leipziger Feld herrschte durchweg positive Stimmung und viel Spielfreude vor.

Alle Spieler präsentierten sich in bestechender Form und sollten hoch motiviert in das nächste Heimspiel gegen Rottenburg gehen, welches am kommenden Samstag um 20 Uhr in der Brüderhalle angepfiffen wird.

Quelle: L.E. Volleys

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