L.E. Volleys werden dominiert von starken Schwaben

Leipzig – Für dieses Aufeinandertreffen hätte es keinen besseren Tag geben können: Ost gegen West, Sachsen gegen Schwaben am Tag der Deutschen Einheit. Die L.E. Volleys empfingen am Dienstag den SV Fellbach in der Brüderhölle.

Für die beiden Mannschaften der 2. Bundesliga Süd war es das dritte Spiel in dieser Saison – und sowohl Leipzig als auch Fellbach starteten eher durchwachsen in die neue Spielzeit. Zum Einheitstag waren sich beide Teams daher in einem Punkt auch einig: Beide wollten den Sieg.

Das sah man den Sportlern auch an. Im ersten Satz kämpften beide Mannschaften verbissen und es war ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Duell. Die 561 Zuschauer gaben dabei alles für ihre Teams. Nach 25 Minuten steht es dann 23:24, die Gäste aus dem Schwabenland führen mit einem Punkt – Matchball im ersten Satz. In einer Auszeit besprechen beide Teams noch mal ihre Taktiken. Noch nach dem Aufschlag von Jerome Ptock geht der erste Satz an den SV Fellbach.

Und dann fingen die Leipziger an zu schwächeln. Im zweiten Satz machten unsere Volleyballer keine gute Figur. Die Gäste in rot bauten einen enormen Vorsprung aus und die L.E. Volleys konnten scheinbar nichts entgegensetzen. Zwischenzeitlich lagen sie mit 12 Punkten hinter ihren Konkurrenten. Der SV Fellbach war turmhoch überlegen und am Ende schaffte es der Ball der Leipziger nicht mal mehr übers Netz. Die Gäste führten nun mit zwei Sätzen und für unsere Jungs wurde es eng.

Im dritten Satz waren die Gastgeber wieder zurück im Spiel. Die L.E. Volleys zeigten, was sie können und so lagen sie nach etwa der Hälfte des Satzes nur knapp hinter Fellbach. Doch dann begannen die Sachsen wieder zu schwächeln. Immer mehr Punkte gingen auf das Konto der Gastmannschaft. Beim Stand von 17:24 dann der letzte Aufschlag.

Damit ging das Spiel nach der starken Vorstellung verdient an die Schwaben. Leipzig steht mit drei Niederlagen in Folge jetzt auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Doch die Saison hat erst begonnen und die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich die Volleys wieder nach vorne kämpfen werden – denn nicht ohne Grund können die Leipziger seit nun mehr als acht Jahren Volleyball-Sport auf Zweitliga-Niveau in der Pleißemetropole aufrechterhalten.