Lachen gegen den Corona-Blues: Bringt Sie diese Frau zum Schmunzeln?

Dresden - Montagmorgen in der Dresdner Neustadt. So gut gelaunt wie Sandra Kleine sind um diese Uhrzeit wohl nur wenige. Seit einigen Monaten bietet sie nun schon Lachyoga durch Corona per Videokonferenz an.

Für fünf Euro kann man sich von Sandra zum Lachen bringen. Das Lachyoga dient jedoch nicht nur zur Unterhaltung von Kindern, sondern auch Erwachsene könne sich den Spaß anhören. Heute sind es fünf Teilnehmer, alle Erwachsen, welche mit Sandra lachen wollen. Manche sind Wiederholungslacher.

Bei Bewegungen, wie dem "Gorilla-Lachen" oder dem "Löwen-Lachen" denkt man zuerst an den  Zoo. Jedoch helfen diese Übungen den Teilnehmern gut in den Tag zu starten und sich frisch und erholt zu fühlen. Beim "Gorilla-Lachen" soll man sich einfach mal zum Affen machen. Auf die Brust klopfen hilft dabei, sich mal so richtig wie ein Gorilla zu fühlen. 
Grundloses Lachen ist das Konzept. Das Anfangs inszenierte Lachen soll während der Übungen in Echtes, für den Körper gesundes Lachen übergehen. Dies fördert den Ausstoß von Serotonin, welches ein Glückshormon in unserem Körper ist. Durch die Ausschüttung dessen fühlen wir uns glücklich und zufrieden. 

Wissenschaftler hatten in den 1970 er Jahren den positiven Effekt des Lachyogas entdeckt. Seitdem verbündeten sich erste Lachclubs, und auch einige Firmen führen Seminare mit Lachyoga-Trainern durch, um ein positives Arbeitsklima zu erhalten. Sandra Kleine hofft, nach der Pandemie ihre Lachübungen auch wieder in Präsenz durchzuführen.