Lärmschutz an B 174 soll nachgebessert werden

Nach Anwohnerbeschwerden an der neu gebauten B 174 in Chemnitz hat das Baudezernat reagiert.

Innerhalb des Stadtgebietes soll das Ortsein- und ausgangsschild rund 200 Meter weiter stadtauswärts bis zur Georgistraße versetzt werden.

Das Tempo in diesem Bereich wird von 70 auf 50 km/h verringert.

Die obere Verkehrsbehörde des Freistaates hat diesen Plänen am Montag ihre Zustimmung gegeben.

Nach Aussage des Tiefbauamtes soll das Versetzen der Schilder schnellstmöglich erfolgen.

Auch die von Verkehrslärm geplagten Anwohner der neuen B 174 in Kleinolbersdorf und Altenhain können neue Hoffnung schöpfen.

Laut einem Lärmgutachten des Freistaates gibt es an insgesamt zwölf Stellen der Trasse Grenzwertüberschreitungen.

So sei an manchen Stellen die Lärmschutzmauer zu niedrig gebaut bzw. würde komplett fehlen.

Deshalb wurde ein Planänderungsverfahren eingeleitet, um mögliche Nachbesserungen am Lärmschutz einzuleiten.

Die Anwohner der neuen B 174 leiden vor allem unter dem Lärm des Schwerlastverkehrs.

Zwar dürfen LKW auf der Strecke nur 60 km/h fahren.

Dies hatte bisher allerdings wenig Erfolg gebracht – auch, da Geschwindigkeitskontrollen aufgrund der unterschiedlichen Tempobegrenzungen für PKW und LKW derzeit nicht möglich sind.