Lage an tschechischen Grenzen entspannt sich

Sachsen - Verschärfte Einreisebestimmungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben besonders an der sächsisch-tschechischen Grenze zu langen Staus an der A17 geführt. "Die Lage ist aktuell so, dass sich die Staus aufgelöst haben", so Innenminister Roland Wöller. "Es zeichnet sich ab, dass die Reisenden sich auf die neuen Einreisebestimmungen eingestellt haben und die erforderlichen Nachweise [...] mitführen", so Wöller weiter. Der Innenminister ging auch noch einmal auf das Thema Maskenpflicht am Steuer und einer möglichen Kollidierung des Vermummungsverbotes am Steuer ein.

Gesundheitsminiterin Petra Köpping informierte im Zusammenhang mit den Einreisebestimmungen über die vier Ausnahmen von Quarantänepflichtigen, was bereits am Freitag verkündet worden ist. Neu ist, dass weitere Ausnahmen hinzugekommen sind, u. a. Polizeivollzugsbeamte, die aus einem Einsatz zurückkommen, Wasser-, Energie- und Abwasserversorgung, Abfallwirtschaft, Transport- und Verkehrswesen, Apothekenwesen in der Farmerwirtschaft, Bestattungswesen, Ernährungswirtschaft, Informationstechnik, Telekommunikationswesen und in Laboren medizinischer Einrichtungen. Voraussetzungen, dass diese Personen in Sachsen arbeiten können, ist ein Negativtest bei Einreise und tägliche Testung.