Land unter in der Sächsischen Schweiz

Sachsen - Die enormen Regenfälle der vergangenen Tage, haben nicht nur Schäden im Westen Deutschlands verursacht. Auch in der sächsischen Schweiz sind die Flüsse über die Ufer getreten und haben Chaos und Verwüstung hinterlassen.

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Am Samstag sind dort bis zu 120 Liter Regen je Quadratmeter binnen 24 Stunden vom Himmel gekommen. In Bad Schandau, aber auch in anderen Ortschaften, hat das extreme Unwetter zu Überschwemmungen, Schäden und Unterbrechungen der Verkehrsinfrastruktur geführt. Besonders betroffen waren die Flüsse Sebnitz, Polenz, Lachsbach und Kirnitzsch, sowie kleinere linkselbische Zuflüsse in der Sächsischen Schweiz. Laut Sachsens Umweltminister Wolfram Günther hätten die Anlagen für den Hochwasserschutz funktioniert und so konnte schlimmeres verhindert werden. Bis in die Abendstunden des Samstags hat der wasserwirtschaftliche Bereitschaftsdienst der Landestalsperrenverwaltung mit schwerem Gerät und in Abstimmung mit dem Katastrophenschutzstab des Landkreises Sächsische Schweiz/Osterzgebirge an den Gewässern Sebnitz, Lachsbach und Polenz Abflusshindernisse beseitigt und damit Gefahren für die An- und Unterlieger vermieden. Die Wetterlage scheint sich in der sächsischen Schweiz zu beruhigen und damit ist auch die Hochwassergefahr gebannt. Dennoch ist weiterhin besondere Vorsicht an Fließgewässern angebracht. Auch die Dresdner Hilfsorganisation arche Nova bereitet sich auf Hilfseinsätze in der Sächsischen Schweiz vor.