Landesdirektion genehmigt Ausbau der Bautzner

Dresden - Die Landesdirektion Sachsen hat das Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben „Neubau Bautzner Straße zwischen Glacisstraße und Hoyerswerdaer Straße“ abgeschlossen. Damit verfügt der Träger des Vorhabens, die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB), über Baurecht.

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Ziel des Vorhabens sind vor allem die Vergrößerung des Gleisabstandes der Straßenbahngleise sowie die Entflechtung der verschiedenen Verkehrsarten. Die grundsätzliche Linienführung der Bautzner Straße bleibt erhalten. Die Länge der geplanten Baustrecke beträgt rund 220 Meter.

Die Vergrößerung des sogenannten Regelgleisachsabstandes von derzeit 2,55 Meter auf 3,00 Meter dient der Vorbereitung des Einsatzes von Stadtbahnwagen mit breiteren Wagenkästen und einer größeren Fahrgastkapazität. Um die Baumreihe am südlichen Straßenrand erhalten zu können, wird der für die Gleisaufweitung benötigte Platz durch die Verschiebung des nördlichen Straßenrandes gewonnen. Dies geht zu Lasten von 14 Pkw-Stellplätzen in der Kleinen Bautzner Straße.

Mit der Entflechtung der Verkehrsarten werden die Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern reduziert und so die Verkehrssicherheit erhöht. Dafür errichtet die DVB in stadteinwärtige Richtung einen straßenbegleitenden Radweg. In stadtauswärtige Richtung wird ein kombinierter Fuß- und Radweg geschaffen.

Derzeit ist in dem Straßenabschnitt in stadteinwärtiger Richtung kein straßenbegleitender Radweg vorhanden. Der stadtauswärts führende Gehweg ist durch die Wurzeln angrenzenden Bäume stark verworfen. Die Gleisanlagen der Straßenbahn befinden sich auf Grund des Alters von ca. 30 Jahren in einem sehr schlechten Zustand.

Eine Ausfertigung des Planfeststellungsbeschlusses liegt zusammen mit einer Ausfertigung der festgestellten Planunterlagen vom 20. August bis zum 3. September 2018 bei der Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Stadtplanungsamt, Abt. Verkehrsanlagenplanung, Freiberger Straße 39, 01067 Dresden, 2. Stock, Zimmer 2409, während der Dienststunden zu jedermanns Einsicht aus.