Landeshauptstadt Dresden erwirtschaftete 2009 einen Überschuss von 27,8 Mio Euro

Auf rund 1,4 Milliarden Euro belief sich der Dresdner Haushalt insgesamt. Dabei entfielen auf den Verwaltungshaushalt über 1 Milliarde Euro und auf den Vermögenshaushalt 336 Millionen Euro. +++

Die Landeshauptstadt Dresden konnte das Haushaltsjahr 2009 wiederum mit einem finanziellen Überschuss beenden. Dies wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz bei der Vorstellung des Rechenschaftsberichtes des Rechnungsprüfungsamtes zum Haushaltsjahr 2009 sowie der Jahresrechnung 2009 bekanntgegeben.

Verwaltungs- und Vermögenshaushalt konnten wie bereits in den Vorjahren mit einem ausgeglichenen Ergebnis abgeschlossen werden.

Der Haushaltsüberschuss im Verwaltungshaushalt betrug 27,8 Millionen Euro, die bereits in die Rücklagen eingestellt wurden und nun im anstehenden Haushalt 2011/2012 für Investitionen verwendet werden können, um die Einnahmeausfälle aufgrund des Konjunktureinbruchs im Zuge der Finanzkrise der vergangenen Jahre kompensieren zu können.

Dresdens Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) wies bei der Vorstellung der Zahlen darauf hin, dass es wiederum trotz schwieriger Rahmenbedingungen gelungen sei, die Landeshauptstadt auf einem guten finanziellen Kurs zu halten. Dies sein umso erfreulicher, als die Vorzeichen 2008 noch ganz andere waren.

Er machte jedoch eindringlich deutlich, dass trotz der positiven Konjunkturentwicklung für das laufende Jahr und der daraus resultierenden Steuermehreinnahmen noch lange nicht wieder die Situation vor der Finanzkrise erreicht sei. „Wir arbeiten uns nach dem Absturz aus der ‚belle Etage’ im Jahr 2008 gerade wieder in das ‚Erdgeschoss’ vor“, so Vorjohann wörtlich.

Zudem ist klar, dass der Freistaat Sachsen aufgrund der Degression des Solidarpaktes sowie des nach wie vor anhaltenden demographischen Wandels in Sachsen seine Zuweisungen an die Kommunen weiter stetig drosseln wird. „Das haben wir bereits im derzeit vorliegenden Haushaltsplanentwurf 2011/2012 für Dresden deutlich zu spüren bekommen“.

Er mahnte daher an, dass die Landeshauptstadt trotz der derzeitig guten finanziellen Situation, vor allem in den kommenden Jahren verstärkt auf die Ausgabenseite achten müsse. In diesem Zusammenhang betonte Vorjohann, dass es erklärtes Ziel der Dresdner Politik sei und auch bleibe, dass die Landeshauptstadt Dresden weiterhin schuldenfrei bleibt.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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