Neue „Dresden Card“ für alle Besucher

Dresden – Reisen nach Dresden wird ab dem 25. November noch attraktiver. Passend zum Start der Adventszeit macht die Landeshauptstadt Dresden ihren Besuchern aus dem In- und Ausland ein Geschenk: die Dresden Card. Damit können alle Übernachtungsgäste Dresdens diese kostenfreie touristische Vorteilskarte nutzen.

„Ich freue mich sehr, dass die Stadt nach umfassender Vorbereitung und Unterstützung durch viele Partner die Dresden Card präsentieren kann. Sie ist eine starke Maßnahme zur Förderung des Tourismus und zugleich eine schöne Einladung an die Besucher unserer Stadt sich bei uns willkommen zu fühlen. Gleichzeitig erhoffe ich mir, dass gerade die städtischen Kultureinrichtungen so ihre touristische Relevanz steigern können und letztlich beide Seiten – Gast und Gastgeber – gewinnen“, erklärt Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.

Mit der Dresden Card klar im Vorteil

Anspruch auf eine Dresden Card hat jeder Gast, der aus privaten oder geschäftlichen gründen entgeltlich in Dresden übernachtet. Grundlage für die Ausgabe einer Karte ist eine Buchungsbestätigung in einem sogenannten „Beherbergungsbetrieb“ in Dresden, sprich Hotel, Pension, Ferienwohnung oder Campingplatz. Die Karte wird unabhängig davon ausgehändigt, wo die Übernachtung gebucht worden ist, also bei Buchung über die DIG ebenso wie über Plattformen wie Airbnb oder direkt über das Hotel. Pro Person wird eine KArte ausgegeben, welche für den gesamten Aufenthalt gültig ist. Die Dresden Card soll inspirieren und den Zugang zu spannenden Angeboten auch finanziell attraktiver gestalten. Vollkommen kostenfreie Eintritte oder Leistungen sind nicht vorgesehen. Die derzeit teilnehmenden städtischen Kultureinrichtungen gewähren einen Vorteil von 20 % auf die Ticketpreise. Die Dresden Information gibt, abhängig vom Produkt, einen Vorteil zwischen 10 5 bis 20 %. Angebote von Kultureinrichtungen wie der Staatsoperette Dresden oder dem Kulturpalast Dresden können bereits bei Empfang der Dresden Card gebucht werden bzw. auch später an den Ausgabestellen der Dresden Card oder an der Abendkasse. Hierbei ist vorgesehen, dass die Ausgabestellen – also bspw. die Hotelrezeption- die Gäste aktiv auf die Vorteilsangebote aufmerksam machen.

 

Gemeinschaftsprojekt mit guten Zukunftsaussichten

Die Dresden Card ist ein Produkt der Stadtverwaltung Dresden. Entwicklung und Vertrieb liegt in den Händen der Dresden Information GmbH (DIG), Dresdens offizieller Tourismuszentrale. Die Dresden Marketing GmbH (DMG) kümmert sich um die Kommunikation im In- und Ausland vor allem gegenüber den Geschäftskunden wie Reiseveranstaltern. „Wir werden die Dresden Card selbstverständlich auch als Marketinginstrument einsetzen. Das bedeutet, die DMG wird aktiv an Reiseveranstalter herantreten und die Vorteile der Karte erläutern. Auch bei den Messen, die 2018 anstehen, wie etwa die ITB, soll die Dresden Card immer als Willkommensbotschaft transportiert werden“, sagt Kai Schulz, Geschäftsführer der DMG.

Stärkung der städtischen Einrichtungen

Die neue Dresden Card wird aktuell durch Angebote der städtischen Kultureinrichtungen und der DIG befüllt, soll künftig aber auch weitere Branchen aufnehmen wie Hotellerie, Gastronomie und Handel. Dr. Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden, freut sich über dieses neue Produkt: „Tue Gutes und rede darüber – aus dieser Perspektive ist die neue ‚Dresden Card‘ ein willkommenes Instrument die Gäste unserer Stadt zum Besuch der Museen zu verführen, denn wer einmal bei uns auf Entdeckungsreise war, kommt meistens begeistert wieder. Darüber hinaus erhoffe ich mir, durch die ‚Dresden Card‘ auch neue Besuchergruppen zu erschließen.“ Konkret gewähren folgende Einrichtungen bzw. Unternehmen Vorteile für Besitzer der Dresden Card: Staatsoperette Dresden, tjg. theater junge generation, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Dresdner Philharmonie, Dresdner Musikfestspiele, Museen der Stadt Dresden mit Stadtmuseum Dresden, Städtischer Galerie Dresden, Technischen Sammlungen Dresden, Kunsthaus Dresden, Leonhardi-Museum Dresden, Carl-Maria-von-Weber-Museum, Kraszewski-Museum, Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik, Palitzsch-Museum, Schillerhäusschen und die Dresden Information. Ziel von Stadt und DIG ist es, die Angebote der Dresden Card kontinuierlich zu erweitern und entsprechend die kulturelle Vielfalt von Dresden aufzuzeigen. Hierfür arbeitet zurzeit ein Gremium aus Branchenvertretern einen Richtlinienkatalog für Beteiligungsangebote aus. Koordiniert wird das Beteiligungsmanagement durch die DIG.

Einfaches Handling, transparente Angebote

Ausgabestellen der Dresden Card sind die Dresden Informationen an der Frauenkirche und im Hauptbahnhof sowie teilnehmende Beherbergungsbetriebe. „Es haben sich bereits 265
Beherbergungsbetriebe als Partner angemeldet. Die ersten Häuser händigen die Dresden Card mit der Einführung direkt vor Ort aus und alle weiteren werden sukzessive aufgeschaltet. Wir arbeiten daran, dass schrittweise immer mehr Beherbergungsbetriebe dazu kommen und so dazu beitragen, den Service für unseren Gast so angenehm wie möglich zu gestalten“, sagt Matthias Hundt, Prokurist der DIG.
Die Dresden Card wird als gestalteter Papierbogen im DIN-A4-Format ausgegeben – zusammen mit einer zweisprachigen Broschüre. Neben der heraustrennbaren Karte und allgemeinen Informationen rund um die Kartennutzung und die Stadt wird der Bogen vor Ort mit tagesaktuellen Informationen wie bspw. Empfehlungen und Angeboten im Reisezeitraum bedruckt. Die heraustrennbare Dresden Card ist mit einem Strichcode versehen – ein Element, um die Nutzung der Dresden Card detailliert auswerten zu können. Die Gestaltung der Karte orientiert sich an dem Layout der bereits existierenden touristischen Vorteilskarten für Dresden, den „Dresden Welcome Cards“. Diese sind, anders als die Dresden Card, Kaufkarten und auch weiterhin über die DIG erhältlich. Eine spezielle grafische Visualisierung soll dem Missbrauch der Karte vorbeugen. Alle Informationen zu den teilnehmenden Einrichtungen und gewährten Vorteilen findet der Karteninhaber in einem dazugehörigen Flyer, einer Begleitbroschüre sowie online unter www.dresden.de/dresdencard. Zusätzlich ist eine digitale Variante vorgesehen, deren Darstellung und Anwendung über die offizielle Dresden
App erfolgen soll.
Auf große Zustimmung trifft die Dresden Card bei der Branche: „Die Dresdner Tourismusbranche begrüßt die Einführung der neuen Dresden Card und bedankt sich bei allen Beteiligten für die sehr professionelle Umsetzung. Dresden wird das erste und vorerst einzige Städtereiseziel sein, dass allen Gästen eine solche Vorteilskarte kostenfrei anbietet. Wir sehen diesen Wettbewerbsvorteil als große Chance für die weitere Verbesserung unserer touristischen Attraktivität“, erklärt Johannes Lohmeyer, Vorsitzender des Tourismusverbandes Dresden e.V. Abschließend sagt Oberbürgermeister Hilbert: „Wir wünschen uns, dass die Gäste unserer Stadt unser neues Angebot gut aufnehmen und zugleich, dass die touristischen Dienstleister in Dresden umfassend und selbstbewusst damit werben. Schließlich zeigen wir mit der Dresden Card, welch hohen Stellenwert die Besucher aus dem In- und Ausland für uns alle haben.“