Landeshochwasserzentrum erstellt Hochwasser-Prognose für Sachsen

Mit Einsetzen des vorhergesagten Tauwetters in Verbindung mit Regenniederschlägen werden die Wasserstände erneut, teils kräftig, ansteigen.

Da der Schneeschmelzprozess von einer Vielzahl von Faktoren abhängig ist, insbesondere von der Entwicklung und dem zeitlichen Verlauf der Lufttemperatur sowie der Intensität und der regionalen Verteilung des Regenniederschlages, ist eine genaue Vorhersage der abflusswirksamen Abtaumenge nicht möglich.

Aus jetziger Sicht schätzen die Hydrologen ab, dass vor allem an den Hochwassermeldepegeln mit Einzugsgebieten in höheren Lagen verbreitet die Hochwassermeldegrenzen und örtlich auch die Richtwerte der Alarmstufen 2 und 3 überschritten werden.

Da sich die Wasserführung überall noch auf hohem Niveau befindet, sind bei Auftreten von ergiebigen Niederschlägen auch in den Fließgewässern der unteren Höhenlagen wieder Wasserstandsanstiege bis in den Bereich der Alarmstufe 2 möglich.

Am Pegel Schöna muss bis morgen mit dem Überschreiten des Richtwertes der Alarmstufe 2 gerechnet werden. An den Pegeln Dresden und Riesa steigen die Was-serstände weiter im Bereich der Alarmstufe 1 an, in Dresden bis Freitagvormittag voraussichtlich bis in den Bereich der Alarmstufe 2.