Landeshochwasserzentrum: Wasserhöchststand am Elbepegel Dresden erreicht

Am Donnerstag hat sich der Hochwasserscheitel ausgebildet. Tendenz jetzt gleichbleibend bis langsam fallend. +++

Meteorologische Lage
Zwischen hohem Druck über dem Ostatlantik und einen Tiefdruckgebiet über Dänemark bleibt das Wetter kühl und wechselhaft. Gelegentlich können Schauer oder auch kurze Gewitter auftreten, die flächendeckend aber keine größeren Niederschlagsmengen hervorrufen.

Hydrologische Lage
Die Wasserführung der Elbe ist etwas geringer angestiegen als gestern erwartet. An den Pegeln Schöna und Dresden wurden die Richtwerte der Alarmstufe 2, am Pegel Riesa der Richtwert der Alarmstufe 1 überschritten.
Im tschechischen Einzugsgebiet der Elbe konnte die Wasserführung der Moldau talsperrengesteuert mehr reduziert werden als vorhergesagt, auch am Pegel Brandys n.L. wurden geringere Anstiege als erwartet
beobachtet. Der Hochwasserscheitel (Höchststand) der in der Elbe ablaufenden Welle befindet sich zurzeit im Raum Usti n. L.; bis morgen früh wird für den Pegel Usti n.L./Elbe ein Rückgang auf W = 520 cm (1040 m³/s) vorhergesagt.
An den Pegeln Schöna und Dresden werden nur noch geringe Wasserstandsanstiege im Bereich der Alarmstufe 2 erwartet. Am Pegel Riesa steigt die Wasserführung noch knapp über den Richtwert der Alarmstufe 2, am Pegel Torgau wird nur der Richtwert der Alarmstufe 1 überschritten.

Quelle: Hochwasserzentrum Sachsen

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