Landespräventionstag

Sachsen gehört zu den sichersten Bundesländern. So liegt die Kriminalitätsrate unter dem Bundesdurchschnitt und die Aufklärungsrate darüber.

Dennoch ist die Vorbeugung von Straftaten auch für den Freistaat ein aktuelles Thema.

Sie stand heute im Mittelpunkt, die Prävention. Mit Innenminister Markus Ulbig und Sozialministerin Christine Claus waren gleich zwei Vertreter der Landesregierung in der Stadthalle Chemnitz zu Gast. In ihren Grußworten anlässlich des 1. Sächsischen Landespräventionstages machten beide deutlich: Prävention geht nicht nur alle an, sie umfasst auch ein breites Spektrum.

Interview: Sven Forkert – GF Landespräventionsrat Sachsen

Deshalb, so das Signal des Landespräventionstages gelingt eine effektive Vorbeugung nur dann, wenn alle an einem Strang ziehen. Das gilt auch für die Stadt Chemnitz, deren Bürger sich eigentlich ziemlich sicher fühlen können.

Interview: Barbara Ludwig (SPD) Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz

Im Kern geht es um mehr Vorbeugung in den Städten und Gemeinden, wobei das Motto des Präventionstages „Kommunale Prävention – Last oder Chance?“ als rethorische Frage zu verstehen ist.

Interview: Sven Forkert – GF Landespräventionsrat Sachen
Interview: Barbara Ludwig (SPD) Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz

Gute Prävention aber ist nicht umsonst zu haben und so erhalten die Kommunen auch Unterstützung vom Land Sachsen.

Interview: Sven Forkert – GF Landespräventionsrat Sachsen

Daneben ist aber auch der aktive Bürger gefragt, denn Prävention so das Fazit beginnt an der Basis.

Interview: Barbara Ludwig – (SPD) Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz

An welchem Punkt Prävention wirklich beginnt und welche Strategien die vielversprechendsten sind, darüber diskutieren die Experten noch bis morgen Mittag in der Chemnitzer Stadthalle.