Landespreis für Heimatforschung

Auch in diesem Jahr vergibt das Kultusministerium den Sächsischen Landespreis für Heimatforschung.

Bis zum 8. Mai 2009 können ehrenamtliche Heimatforscherinnen und -forscher ihre Bewerbungen dazu einreichen. „Heimat ist nichts Verstaubtes, sondern eine lebendige und wichtige Bezugsgröße. Gerade im vereinten Europa und im Zeichen einer dynamischen Globalisierung schenkt das Wissen um die eigenen Wurzeln, um die regionale Tradition Sicherheit und Orientierung“, so umreißt Kultusminister Roland Wöller das Anliegen des Landespreises, der in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschrieben wird.

Der Preis ist in der Hauptkategorie mit 3.000, 1.500 und 1.000 Euro dotiert; überdies werden ein Jugendförderpreis (1.000 Euro) sowie drei Schülerpreise (jeweils 500 Euro) verliehen. Außerdem werden herausragende Arbeiten mit einer Ehren-Urkunde ausgezeichnet. Gedacht ist der Landespreis für Arbeiten (in Buchform, aber auch in multimedialer Form) zu heimatkundlichen Themen wie: Orts- und Regionalgeschichte; Industrie- und Technikgeschichte; Natur- und Umweltschutz; Deutsche und Sorben; Heimatvertriebene (Verlust der alten Heimat – neue Heimat in Sachsen); Integration von Zuwanderern; Kunstgeschichte und Volkskunst; Mundart und Namenforschung, Feste und Bräuche. Bewertet werden die Arbeiten einzelner Forscher, für den Schülerpreis sind aber auch Gruppenarbeiten (Klassen, Kurse, AGs) willkommen.

In der Jury sitzen Vertreter des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, der Landesdirektion Chemnitz, der Landeszentrale für politische Bildung sowie des Kultusministeriums.

Die Arbeiten sind (in zweifacher Ausführung) einzusenden an das Sächsische Staatsministerium für Kultus, Referat 46, Carolaplatz 1, 01097 Dresden.

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