Landesschülerrat zur aktuellen Situation

Sachsen - Die weitergehende Schulöffnung ist von Bund und Länder in Mitte Februar verschoben worden. Der LandesSchülerRat Sachsen bewertet die aktuellen Planungen differenziert. Landesschülersprecherin Joanna Kesicka dazu: „Das Ziel muss sein, noch in diesem Schuljahr wieder Präsenzbetrieb für alle Schulklassen stattfinden zu lassen. Dazu müssen Wechselmodelle für die Schulöffnung realisiert werden", so Kesicka. "Präsenzunterricht ist für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen weiterhin unverzichtbar zum Erreichen der Lernziele, da reines Online-Lernen bisher keinen gleichwertigen Ersatz darstellt“, so die Landesschülersprecherin weiter. Der LandesSchülerRat fordert unter anderem hinreichende Hygienemaßnahmen und eine bessere Ausstattung der Schulen, sowie kleinere Lerngruppen und die Bereitstellung von Schutzmasken für alle Schüler. Der Meinung des Rates nach kann es nur mit einer Kombination aus verschiedenen Maßnahmen gelingen, im Frühjahr zumindest an einigen Tagen in der Woche wieder Präsenzunterricht für alle zu ermöglichen.