Landessportbund Sachsen: Asylbewerber nicht in Sportstätten unterbringen

LSB-Generalsekretär Ulf Tippelt: „Die Unterbringung von Asylsuchenden in einer Turnhalle ist in unseren Augen weder für den betroffenen Sportverein noch für die Asylsuchenden selbst eine gute Lösung.“ +++

Angesichts der Unterbringung von Asylsuchenden in einer Sporthalle in Kamenz appelliert der Landessportbund Sachsen (LSB) an alle zuständigen Politiker, für die Unterbringung andere, geeignete Möglichkeiten zu nutzen.

LSB-Generalsekretär Ulf Tippelt sagte: „Die Unterbringung von Asylsuchenden in einer Turnhalle ist in unseren Augen weder für den betroffenen Sportverein noch für die Asylsuchenden selbst eine gute Lösung. Schon allein aus humanitären Gründen kann das nur eine temporäre Lösung sein. Andererseits stehen die für die Unterbringung zuständigen Kommunen angesichts der rapide gestiegenen Flüchtlingszahlen vor einer enormen Herausforderung bei der Bereitstellung von Quartieren, so dass es zumindest nachvollziehbar ist, dass man zu dieser auch in anderen Notsituationen gewählten Lösung greift. Wir appellieren jedoch an die verantwortlichen Politiker, dass schnellstmöglich andere, geeignete Möglichkeiten der Unterbringung von Asylsuchenden gefunden werden.“

Quelle: Landessportbund Sachsen